Wegen des Iran-KriegesFormel 1 sagt zwei Rennen ab

Jetzt zieht die Formel 1 Konsequenzen!
Nach RTL-Informationen werden wegen des Krieges in Nahost die Rennen in Bahrain (12. April) und Saudi-Arabien (19. April) offiziell abgesagt. Zuvor hatte Sky berichtet.
Entscheidung gefällt! Iran-Krieg verhindert zwei Formel-1-Rennen
Mit einer Entscheidung wurde für Mitte März gerechnet – nun ist sie da: Der Große Preis von Bahrain und der Große Preis von Saudi-Arabien finden nicht statt. Eine offizielle Verkündung steht noch aus.
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Die Entscheidung gegen Bahrain und Saudi-Arabien soll aber nicht bedeuten, dass die Formel 1 dem Nahen Osten komplett den Rücken kehrt. Die Rennen in Katar am 29. November und in Abu Dhabi am 6. Dezember – als Schlusspunkt der Saison – sollen (vorerst) bestehen bleiben.
Wohl kein Ersatz für die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien
Schon seit gut einer Woche standen die Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien infolge des Iran-Krieges auf der Kippe. „An erster Stelle steht für uns die Sicherheit aller Beteiligten, der Menschen und des Veranstalters selbst”, sagte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali dem TV-Sender Sky Sports F1 vor dem ersten Grand Prix des Jahres in Australien vor dem Hintergrund der militärischen Eskalation im Nahen Osten.
Im Fahrerlager wurde für den Fall einer Absage von Bahrain und Saudi-Arabien über verschiedene Varianten spekuliert. Etwa ein zweites Rennen in Suzuka gleich im Anschluss an den Grand Prix von Japan am 29. März. Als mögliche Ersatzkandidaten für Bahrain und Saudi-Arabien wurden aber auch Portimao (Portugal) und Imola (Italien) genannt. Allerdings ist zu wenig Zeit, um diese Veranstaltungen zu organisieren. Ein Ersatz ist also wohl nicht geplant!
In Bahrain und Saudi-Arabien sollen eigentlich der vierte und fünfte Grand Prix dieser Saison stattfinden. Diese Termine werden nun ersatzlos gestrichen, der Rennkalender umfasst nur noch 22 statt 24 Rennen. Der April ist dann Formel-1-frei, gefahren würde erst wieder am 3. Mai in Miami.
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Iran-Krieg stopp nun auch die Formel 1
Am Morgen des 28. Februar hatten Israel und die Vereinigten Staaten den Iran angegriffen. In der Folge attackierte die Führung in Teheran Israel sowie mehrere US-Militärstützpunkte in der Region. Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen. Die Folgen des Krieges spürt jetzt auch die Formel 1! (nlu mit dpa)
Verwendete Quellen: Sky, DPA



