Müller ordnet TV-Knatsch ein„Sollen uns in Deutschland alle mal locker machen“

Jetzt legt er noch mal nach!
Die „Noch”-Aussagen von Jürgen Klopp (59) hallen auch eine Woche später immer noch nach. Am Dienstagabend spricht Laura Wontorra in der Vorberichterstattung zum Spiel Frankreich gegen Senegal, Magenta-Experte Thomas Müller (36) noch mal auf die Sätze von Rudi Völler an. Der reagiert klar!
Thomas Müller: „Wir sollten uns in Deutschland auch mal ein bisschen locker machen”
Vor dem deutschen WM-Auftakt hatte Jürgen Klopp bei MagentaTV über Bundestrainer Julian Nagelsmann gesagt: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch.“ Müller legte nach: „Kloppo. Wir haben Juni. Du bist schon im September.“ Danach glühte die Debatte, Klopp entschuldigte sich später und nannte sein „Noch“ eine flapsige Bemerkung ohne Relevanz.
Unmittelbar vorm Auftaktspiel gegen Curacao hatte dann Rudi Völler Klopp und Müller vor laufender Kamera spüren lassen, dass ihm die Späße rund um den DFB zu viel wurden. Die beiden seien „mehr für die Komik zuständig“, stichelte der DFB-Sportdirektor. Müller solle einen kleinen Trainerschein machen, „um ein wenig mehr zu verstehen“, legte Völler nach.
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Im Vorlauf der Partie Frankreich gegen Senegal, nimmt Müller jetzt sowohl Klopp als auch Völler in Schutz. „Der Kloppo hat das auch gar nicht so gemeint“, sagt er. Es sei „null böse gemeint“ gewesen. Sein Rat an Fußball-Deutschland: „Wir sollten uns in Deutschland auch mal ein bisschen locker machen.“
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„Bärenmutter“ Völler schützt den DFB
Auch auf die Worte von Rudi Völler geht er noch mal ein. Im Hotel in Mexiko City habe er sich mit Völler getroffen. „Wir haben zwei Stunden geplaudert“, erzählt der Weltmeister. Über Völlers Leben, seine Rolle und Müllers Zukunft. Er sei „heilfroh“, sich mit erfahrenen Leuten auszutauschen.
Müller versteht Völlers Attacke als Schutzinstinkt. „Das ist genau seine Aufgabe, das gesamte Gebilde zu schützen“, sagt er und nennt Völler eine „Bärenmutter“. Ganz schluckt er die Spitze aber nicht. Er und Mats Hummels würden eben flachsen, „während wir auch Fußball-Expertise einbringen“. Hummels sieht Müller sogar schon als Trainer. Müller selbst will nichts überstürzen: „Ich möchte den Weg danach erleben, ich will etwas lernen.“
Wer weiß, ob wir Thomas Müller irgendwann auf der Trainerbank sehen, erst mal spielt er weiter in der Major League Soccer bei den Vancouver Whitecaps.
Verwendete Quellen: dpa















