Nach Horror-Tat in GhanaWeltfußball trauert um totes Fußball-Talent (†20)

Dominic Frimpong
Dominic Frimpong stirbt nach einem Überfall auf den Mannschaftsbus seines Teams Berekum Chelsea.
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Er war noch so jung.
Die Trauer ist unermesslich. Dominic Frimpong ist mit seinem Team Berekum Chelsea nach dem Auswärtsspiel in der ghanaischen ersten Liga beim FC Samartex im Süden des afrikanischen Staates auf dem Weg nach Hause. Doch dort kommt der 20-jährige Fußball-Profi nie an. Er wird von Banditen kaltblütig ermordet. Das erschüttert sogar den obersten Fußball-Boss.

Infantino „zutiefst betrübt” über Tod von Dominic Frimpong (†20)

„Ich bin zutiefst betrübt über den tragischen Tod von Dominic Frimpong vom Berekum Chelsea Football Club, der Berichten zufolge auf dem Rückweg von einem Spiel der Ghana Premier League Opfer eines Angriffs auf die Mannschaft wurde”, lässt FIFA-Präsident Gianni Infantino sein Beileid in einem offiziellen Statement des Weltfußball-Verbands ausdrücken.

FIFA-Präsident Gianni Infantino kondoliert zum Tod von Sven-Göran Eriksson.
Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino trauert Dominic Frimpong (†20).
Tom Weller/dpa
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Laut Medienberichten stoppten vermummte Männer mit Piestolen und Sturmgewehren den Mannschaftsbus auf der Heimreise, blockierten den Weg.

Alle Versuche des Busfahrers, der Notsituation durch Wendemanöver zu entkommen, scheiterten. Panisch verließen Spieler und Betreuer den Bus, schlugen sich in angrenzende Gebüsche, suchten Schutz, wo es nur ging. Auch Frimpong floh. Doch dabei wurde er durch Schüsse am Kopf getroffen.

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Später erlag er in einem Krankenhaus seinen Verletzungen. Den Tod des Talents bestätigte der ghanaische Fußball-Verband GFA.

Bereits im Jahr 2023 war es zu einem ähnlichen Vorfall beim Erstligisten Legon Cities gekommen. Damals wurden allerdings keine Verletzte vermeldet. (mli)

Verwendete Quellen: dpa, sid, X