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Ghana

Ghana ist ein Staat in Westafrika. Er grenzt unter anderem an die Elfenbeinküste und den Golf von Guinea. Die Hauptstadt Ghanas ist Accra.

Ghana picture-alliance / ANP XTRA

Ghana ist ein westafrikanisches Land mit rund 30 Millionen Einwohnern (Stand 2019). Die Hauptstadt des Staates, der im Süden an den Golf von Guinea grenzt, ist Accra.

In Ghana wurde der größte künstliche See, der Volta-Stausee, angelegt. Bekannt war die ehemalige britische Kolonie aber vor allem für die reichen Goldvorkommen, weshalb sie auch den Namen 'Goldküste‘ erhielt. Ghana hat eine große Vielfalt an Naturlandschaften, zum Beispiel Regen- und Feuchtwälder. Im Gebiet um den Volta-Stausee haben diverse Tierarten einen geeigneten Lebensraum gefunden.

Obwohl Ghana eine britische Kolonie war, versuchten alle größeren europäischen Mächte des 17. Jahrhunderts, Profit aus den Bodenschätzen des Landes zu schlagen. Während Großbritannien die Küstenregion schon 1874 unter ein eigenes Protektorat stellte, dauerte es bis in das Jahr 1901, das komplette Staatsgebiet zu annektieren. Die Aschanti, Angehörige einer westafrikanischen Volksgruppe, besiegten die englischen Soldaten in mehreren Schlachten um den Norden des Landes.

Seit dem Jahr 1957 ist Ghana unabhängig, trennte aber nie die Verbindung zur ehemaligen Besatzungsmacht. So wurde es das erste schwarzafrikanische Land im 'Commonwealth of Nations‘. Die darauffolgenden Jahrzehnte bis in die 1990er Jahre waren geprägt von Militärputschen und politischen Machtkämpfen. Seit 1992 ist Ghana eine Demokratie.

Das Land hat eine vielfältige Kultur, was daran liegt, dass viele verschiedene Volksgruppen den Ursprung der ghanaischen Bevölkerung bilden. Vor allem die Hauptstadt Accra ist ein kulturelles Ballungsgebiet, in dem auch einige Europäer und Asiaten leben.

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