Bittere Vorwürfe gegen Ex-MannSteffi Grafs Ex-Rivalin hat Millionen-Schulden

Schwere Vorwürfe nach Millionenverlust.
Sie war über Jahre die wohl größte Herausforderin von Steffi Graf auf der Tennis-Tour. Arantxa Sánchez Vicario gewann vier Grand-Slam-Titel, wurde 1995 die Nummer eins der Welt und prägte eine ganze Tennis-Generation. Doch abseits des Courts sieht das Leben der Spanierin heute völlig anders aus.
Vom Wimbledon-Finale gegen Steffi Graf in die Schuldenfalle
In einer spanischen TV-Sendung spricht die 54-Jährige jetzt offen über ihre finanzielle Situation – und erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Josep Santacana. Darüber berichtet unter anderem die britische Zeitung „The Sun“.

Sánchez Vicario sagt, sie habe sich während ihrer Karriere ausschließlich auf den Sport konzentriert und sich nie selbst um ihre Finanzen gekümmert. „Ich habe ihm vertraut, weil er der Vater meiner Kinder ist“, erklärt die ehemalige Tennis-Weltranglistenerste. „Ich habe mich blind verliebt und er ist nicht der Mensch, für den ich ihn gehalten habe.“ Von dem Geld auf ihren Konten war irgendwann nichts mehr übrig.
Nach eigenen Angaben soll ihr gesamtes Vermögen verschwunden sein. Britische Medien beziffern ihre Karriereeinnahmen auf umgerechnet rund 36 Millionen Euro beziehungsweise 31 Millionen Pfund.
Sánchez Vicario bekam schon 2023 Bewährungsstrafe
Vor allem in den 1990er-Jahren gehörte Sánchez Vicario zur absoluten Weltspitze. Mit Steffi Graf lieferte sie sich zahlreiche denkwürdige Duelle, darunter das Wimbledon-Finale 1995, das die Deutsche gewann. Insgesamt holte die Spanierin vier Grand-Slam-Einzeltitel und führte zeitweise die Weltrangliste an.
Heute beschäftigt sie dagegen ein jahrelanger Rechtsstreit. Sánchez Vicario und ihr Ex-Mann standen 2023 vor Gericht. Ihnen wurde vorgeworfen, Vermögenswerte versteckt zu haben, um Schulden bei einer Luxemburger Bank nicht begleichen zu müssen. Die Ex-Tennisspielerin erhielt eine zur Bewährung ausgesetzte zweijährige Haftstrafe und muss weiterhin rund 5,5 Millionen Pfund zurückzahlen. Nach eigenen Angaben fließt derzeit die Hälfte ihrer Einnahmen in die Tilgung der Schulden.
„Es war ein Schock“
Der finanzielle Absturz habe sie auch psychisch schwer belastet. Sie habe therapeutische Hilfe in Anspruch genommen, weil sie mit der Situation zunächst nicht umgehen konnte. „Es war ein Schock“, schildert Sánchez Vicario ihre Gefühlslage. Trotzdem versuche sie heute, Schritt für Schritt nach vorne zu blicken.
Verwendete Quelle: Thesun.uk
































