GZSZ-Stars treffen auf Trash-Ikone Melody HaaseAlles nur gescriptet? SO hart ist Reality-TV wirklich

v.l.n.r.: Tanja Bülter, Melody Haase, Nina Ensmann, Eva Mona Rodekirchen
v.l.n.r.: Tanja Bülter, Melody Haase, Nina Ensmann, Eva Mona Rodekirchen
RTL

Was passiert, wenn Daily-Soap auf Reality-TV trifft?
In der Webtalkshow „GZSZ meets Reality“ spricht Moderatorin Tanja Bülter mit Eva Mona Rodekirchen (Maren Seefeld), Nina Ensmann (Jessica Reichelt) und Melody Haase über Drehbuch, Drama und Dauerbeobachtung – und die Frage, wie viel echter Mensch im Reality-TV steckt.

„Wie schlimm die Leute miteinander umgehen.”

In „GZSZ meets Reality“ treffen zwei Welten aufeinander: die Serienrealität von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und die ungeschönte Offenheit des Reality-TVs. Schnell wird klar, wie unterschiedlich die Arbeitsbedingungen sind. Eva Mona Rodekirchen zeigt sich stellenweise erschüttert über das, was sie in manchen Formaten beobachtet: „Wie schlimm die Leute miteinander umgehen.“ Grenzüberschreitungen, öffentliche Bloßstellung, Respektlosigkeit. Sie will wissen: Ist das inszeniert? Reality-Star Melody Haase widerspricht. Gescriptet sei dort nichts. Stattdessen werde „clever gecastet“. Produktionen wüssten genau, welche Persönlichkeiten aufeinandertreffen müssten, damit Dynamik entsteht. Konkurrenz, Druck, Langeweile – und das Wissen um Sendezeit – täten ihr Übriges.

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Die einstige „Deutschland sucht den Superstar“-Teilnehmerin Melody beschreibt ihren Job augenzwinkernd als „professionell ich selbst“. Doch genau das mache ihn auch so herausfordernd. Im Reality-TV wird nicht eine Rolle bewertet, sondern die eigene Persönlichkeit. Fehlende Kontrolle, Dauerbeobachtung und emotionale Extremsituationen hinterließen Spuren. Nach Drehs brauche sie Rückzug – manchmal folge ein emotionales Tief.

GZSZ-Stars Eva Mona Rodenkirchen und Nina Ensmann bald im Reality-TV zu sehen?

Für die GZSZ-Schauspielerinnen liegt der große Unterschied im Schutz durch das Drehbuch. Eva Mona Rodekirchen und Nina Ensmann betonen, dass Kritik meist ihre Rollen trifft – nicht sie als Privatpersonen. Trotzdem kennen auch sie öffentlichen Druck und Bewertung. Spannend wird es, als die Frage aufkommt, ob man im Reality-TV dauerhaft eine Rolle spielen könne. Die Einschätzung der Schauspielerinnen ist eindeutig: Nein. Selbst Profis würden unter Stress, Hunger oder emotionalen Triggern irgendwann aus der Rolle fallen. Für Melody ist das eine wichtige Bestätigung: Auch im Reality-TV sei am Ende immer der echte Mensch zu sehen.

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Doch könnten sich Eva und Nina einen Rollentausch mit Melody vorstellen? Während Nina besonders von sportlichen Challenge-Shows begeistert ist, zeigt sich Eva zumindest gedanklich offen für Formate wie „Das Sommerhaus der Stars“ – am liebsten würde sie jedoch in der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ auf dem Parkett glänzen. Beide machen jedoch deutlich, wie herausfordernd es wäre, ohne Drehbuch, ohne Rollenschutz und unter permanenter Beobachtung zu agieren.

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Verwendete Quellen: RTL; YouTube