„Ich habe kein Problem mit Falten!“GZSZ-Star Eva Mona Rodekirchen blickt ihrem 50. Geburtstag entspannt entgegen
Am 15. Juni wird sie 50!
Eine Zahl, die bei Eva Mona Rodekirchen absolut keine Panik auslöst. Die Schauspielerin, die Millionen Zuschauer seit vielen Jahren als Maren Seefeld bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ kennen, blickt ihrem morgigen runden Geburtstag mit bemerkenswerter Gelassenheit entgegen. „Eigentlich finde ich das Älterwerden ganz cool“, sagt sie und meint das genauso. Woher sie ihre Gelassenheit nimmt und welches besondere Geschenk sie zu ihrem Ehrentag bekommt, verrät sie im großen Geburtstags-Interview.
Mit 18 sah Eva Monas Welt gar nicht happy aus
Während viele mit den sichtbaren Zeichen der Zeit hadern, hat Rodekirchen ihren Frieden damit gemacht. „Ich habe noch nicht mal ein Problem damit, dass man Falten hat“, erzählt sie offen. Ein Satz, der in einer Zeit, in der Jugendlichkeit oft als Ideal gilt, fast schon erfrischend wirkt. Natürlich spüre auch sie die Veränderungen, die die Jahre mit sich bringen. „Irgendwas tut immer weh“, sagt sie lachend. Doch die kleinen Zipperlein ändern nichts an ihrer positiven Haltung. Im Gegenteil: Die Schauspielerin empfindet das Älterwerden als Gewinn.
Das war nicht immer so. Mit 18 sah die Welt noch anders aus. „Ich war sehr unglücklich mit meiner Figur und habe sehr an meinem Äußeren gezweifelt“, erinnert sie sich. Heute würde sie ihrem jüngeren Ich vor allem eines mit auf den Weg geben: weniger Selbstkritik. „Das ist gar nicht so wichtig.“ Eine Erkenntnis, die für sie zu den schönsten Erfahrungen des Älterwerdens gehört.

„Wenn alle erwarten, dass ich riesig feiere, dann mache ich eben gar keine Party!”
Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis ihrer Gelassenheit. Erwartungen anderer spielen heute eine deutlich kleinere Rolle als früher. Das zeigt sich auch beim Thema Geburtstag. Denn obwohl viele davon ausgehen, dass ein 50. Geburtstag unbedingt groß gefeiert werden muss, verspürte Eva Mona zunächst genau das Gegenteil. „Ich dachte irgendwann: Wenn alle erwarten, dass ich riesig feiere, dann mache ich eben gar keine Party.“
Typisch für die Schauspielerin, die sich ungern von Konventionen leiten lässt. Stattdessen setzt sie auf Humor, Kreativität und Spontanität. Seit Jahren liebt sie Motto-Partys mit bewusst schrägen Ideen. Das jüngste Motto: „Mittelscheitel“. Nicht jeder ihrer Freunde war begeistert. Sie selbst schon. Und auch mit 50 denkt Eva Mona Rodekirchen nicht daran, kürzerzutreten. Einen Traum hat sie noch immer: einmal über das Parkett von „Let’s Dance“ zu wirbeln. „Ich warte darauf, dass ich endlich mitmachen darf“, sagt sie.
Es ist dieser Mix aus Gelassenheit, Neugier und Lebensfreude, der deutlich macht: Für Eva Mona Rodekirchen ist die 50 kein Abschluss, sondern ein neuer Anfang.
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Eva Mona Rodekirchen im großen Interview
Eva, du wirst 50. Ein halbes Jahrhundert alt. Macht diese Zahl etwas mit dir?
„Eigentlich gar nicht so viel. Ich weiß, dass viele Menschen mit dem Älterwerden hadern, aber das ist bei mir zum Glück nicht so. Natürlich merke ich, dass ich älter werde. Irgendwo tut immer mal etwas weh (lacht), aber das haben wahrscheinlich auch viele jüngere Menschen. Insgesamt finde ich das Älterwerden eigentlich ziemlich cool.”
Viele Menschen haben Angst vor Falten oder sichtbaren Veränderungen. Wie geht es dir damit?
„Ich habe tatsächlich überhaupt kein Problem damit. Ich habe noch nicht mal ein Problem mit Falten. Das gehört doch zum Leben dazu. Ich weiß, dass viele Menschen das anders sehen, aber ich bin froh, dass ich das so annehmen kann.”
Was hat dir das Älterwerden geschenkt?
„Gelassenheit. Ich bin deutlich entspannter mit mir selbst geworden und weiß heute viel besser, wer ich bin und was mir wichtig ist.”
Was würdest du deinem 18-jährigen Ich heute sagen?
„Mach dir nicht so viele Gedanken über dein Aussehen. Mit 18 war ich sehr unglücklich mit meiner Figur und habe stark an meinem Äußeren gezweifelt. Heute würde ich sagen: Das ist gar nicht so wichtig. Man verschwendet in jungen Jahren oft viel zu viel Energie damit.”
Gibt es etwas, das du an deinem jüngeren Ich vermisst?
„Vielleicht die Tatsache, dass man morgens aufsteht und nichts weh tut. (lacht) Aber ansonsten vermisse ich nicht viel. Ich mag die Frau, die ich heute bin.
Du giltst als große Gastgeberin. Woher kommt diese Leidenschaft?
„Ich liebe es, Menschen zusammenzubringen. Durch meine Theaterengagements bin ich oft umgezogen und habe an vielen Orten Freundschaften geschlossen. Viele meiner Freunde kennen sich untereinander gar nicht. Ich finde es schön, wenn neue Begegnungen entstehen.”
Und dafür gibt es regelmäßig Motto-Partys?
„Ja, sehr zum Leidwesen einiger Freunde (lacht).”
Dein jüngstes Motto lautete „Mittelscheitel“. Wie kommt man auf so eine Idee?
„Warum nicht? Das kann schließlich jeder umsetzen. Und wer keine Haare mehr hat, malt sich eben einen Mittelscheitel oder arbeitet mit Glitzer. Ich fand das sehr lustig.”
Deine Gäste offenbar nicht alle.
„Sagen wir mal so: Die Begeisterung war unterschiedlich ausgeprägt. Aber am Ende machen doch meistens alle mit.”
Warum sind dir solche Mottos wichtig?
„Weil sie sofort für Gesprächsstoff sorgen. Wenn Menschen sich nicht kennen, ist das die perfekte Einstiegshilfe. Und wenn alle ein bisschen albern aussehen, wird die Atmosphäre automatisch lockerer.”

Kommen wir zu deinem 50. Geburtstag. Wird der groß gefeiert?
„Das war tatsächlich ein Thema. Ich feiere normalerweise jedes Jahr Geburtstag. Aber beim 50. hatte ich plötzlich das Gefühl, dass alle eine riesige Feier erwarten.”
Und das hat dir nicht gefallen?
„Genau. Ich habe es nicht so mit Regeln. Als ich dachte, jetzt erwarten alle eine Mega-Party, wollte ich plötzlich gar keine mehr machen.”
Wie hast du das Problem gelöst?
„Ich habe mir von meinem Mann eine Überraschungsparty gewünscht.”
Das heißt, du weißt nicht, was passiert?
„Gar nichts. Und genau das finde ich schön.”
Fällt es dir leicht, die Kontrolle abzugeben?
„Nicht immer. Aber in diesem Fall schon. Ich lasse mich einfach überraschen.”
Gibt es noch einen Traum, den du dir erfüllen möchtest?
„Ja, unbedingt: Ich würde wahnsinnig gern bei ,Let’s Dance’ mitmachen.”
Warum reizt dich das so?
„Weil ich es spannend finde zu sehen, was man körperlich noch alles lernen kann. Tanzen, Körperkoordination, Disziplin – das ist eine echte Herausforderung.”
Hast du das Gefühl, mit 50 beginnt ein neues Kapitel?
„Vielleicht nicht komplett neu, aber es ist schon ein besonderer Moment. Allerdings einer, auf den ich mich freue und nicht einer, vor dem ich Angst habe.”
Worauf freust du dich in den kommenden Jahren am meisten?
„Darauf, neugierig zu bleiben. Neue Dinge auszuprobieren, Zeit mit meinen Lieblingsmenschen zu verbringen und offen zu bleiben für alles, was noch kommt.”
Und wenn die Überraschungsparty am Ende ausfällt?
„Dann feiere ich meinen 51. einfach richtig groß. Mit einer Motto-Party (lacht)!”
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Verwendete Quellen: RTL











