„Ich bringe ordentlich Stimmung mit!“Darum mischt Sarah Mangione jetzt als Liz Schöler den Kiez so richtig auf
Frischer Wind und jede Menge Trubel im GZSZ-Kiez!
Schauspielerin und Moderatorin Sarah Mangione wirbelt ab sofort in einer Gastrolle als Liz Schöler bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ mit. Die 35-Jährige, die einem Millionenpublikum unter anderem durch ihre Teilnahme bei „Let’s Dance“ (2022) sowie als Hauptdarstellerin des erfolgreichen GZSZ-Ablegers „Nihat – Alles auf Anfang“ (auf RTL+ abrufbar) bekannt ist, bringt ihre beliebte Rolle nun endlich zur großen Serienschwester GZSZ. Und Liz kommt nicht ohne Grund nach Berlin… Die erste Szene seht ihr bereits oben im Video.
„Hier bei GZSZ ist das schon ein knappes Höschen“
Als Liz Schöler in den Kiez kommt, steckt sie in einer heftigen finanziellen Misere und hofft ausgerechnet auf die Unterstützung ihres Bruders Nihat. Doch der manövriert sich dadurch prompt selbst in die Klemme. Für Sarah Mangione ist der Dreh beim „großen GZSZ“ eine absolute Traumaufgabe, auch wenn das enorme Tempo der Daily ihr anfangs gehörigen Respekt einflößte: „Hier bei GZSZ ist das schon ein knappes Höschen“, gesteht sie mit Blick auf das straffe Pensum am Set.
Dort sorgt die quirlige Kölnerin jedenfalls sofort für jede Menge Leben in der Bude: „Ich bringe ordentlich Stimmung mit – im besten Sinne, weil ich gefühlt erst mal alles verchecke!“ Die Zuschauer und Zuschauerinnen dürfen sich auf eine gereifte, aber gewohnt kämpferische Liz Schöler freuen, die im Kiez für ordentlich Chaos, Humor und auch die ein oder andere romantische Verstrickung sorgen wird.
Interview mit Sarah Mangione
Wer ist Liz Schöler und mit welchen Absichten kommt sie nach Berlin?
Die kleine Liz musste leider schon früh lernen, sich auf dem harten Pflaster der Reeperbahn in Hamburg durchzubeißen. Entsprechend ist ihre Vorgehensweise, um an ihre Ziele zu kommen, hier und da etwas – sagen wir mal – unkonventionell. Und auch wenn sie ihren Bruder Nihat über alles liebt, kommt sie in erster Linie an den Kiez, um sich irgendwie aus ihrer aktuellen finanziellen Misere rauszuschlawinern. Dass ihr Bruder sich dadurch dann selbst in ziemliche Schwierigkeiten manövriert, sorgt natürlich sofort für ordentlich Zündstoff.
Du warst vorher beim GZSZ-Ableger „Nihat“. Wie fühlt es sich an, jetzt in der Mutter-Serie dabei zu sein?
Ich war total aufgeregt und hab mich echt über jede Minute, die ich hier am Set verbringen durfte, tierisch gefreut. Alle sind super lieb, witzig und haben mich sehr herzlich aufgenommen. Und das, obwohl ich mit meiner doch etwas verpeilten Art hier ordentlich Stimmung mit ans Set gebracht habe. Ganz vielleicht habe ich aber auch noch etwas Welpenschutz. (lacht)
Was ist für dich persönlich der größte Unterschied zwischen dem Ableger und dem „Mutterschiff“?
Ganz klar das Tempo! Bei „Nihat“ hatten wir, glaube ich, fast anderthalb Monate für zehn Folgen. Das war im Vergleich zum „Mama-Schiff“ schon fast ein entspannter Sonntags-Spaziergang über die Reeperbahn. Hier beim großen GZSZ ist das schon zeittechnisch alles ein sehr knappes Höschen. Da hatte ich wirklich unendlich Respekt vor, weil ich wusste: Hier bleibt keine Zeit aufgeregt zu sein und ein bis zwei Anläufe mehr zu brauchen. Das bringt einen gewissen Druck mit sich, aber den brauche ich zum Teil auch. Außerdem ist es hier alles sehr viel größer und facettenreicher – hier gibt es wirklich unendlich viele verschiedene Sets, plus noch die ganzen Kiez-Dönerbuden, Kioske und Cafés. Die ersten Tage war ich quasi nur damit beschäftigt, mich zu verlaufen. Bei „Nihat“ hingegen war ich gefühlt zu 90 Prozent der Serie nur am Durch-Hamburg-Laufen oder – irgendwo von Hallodris entführt – am Weinen. (lacht)
Wie hat sich deine Rolle Liz seit ihrem allerersten Auftritt verändert?
Sie ist auf jeden Fall deutlich erwachsener geworden – da arbeite ich bei mir selbst übrigens auch noch dran! Ich denke, wir brauchen da beide aber noch etwas Zeit. (lacht) Damals war Liz noch sehr jung, sehr naiv und impulsiv. Sie hat Dinge einfach gemacht, ohne groß an die Konsequenzen zu denken. Wir erinnern uns zum Beispiel an die großartige Idee, Drogen von ganz arg zwielichtigen Männern zu klauen. Mittlerweile denkt sie schon ein bisschen weiter als nur von der Tapete bis zur Wand und ist sich ihrer Verantwortung deutlich bewusster. Aber was absolut geblieben ist, ist ihre kämpferische Seele: Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, wird das durchgezogen, koste es, was es wolle! Auch die Verbindung zu ihrem Bruder ist noch enger geworden.
Gab es am Set eigentlich auch Pannen oder lustige Momente, an die du dich erinnerst?
Oh ja, jede Menge. Da hat mir der Welpenschutz hier und da aber Gott sei Dank auch noch etwas geholfen. Ich habe zum Beispiel eine sehr auffällige Text-Kladde. Mit Arielle, der Meerjungfrau drauf, die aussieht wie von einem Kleinkind. Die habe ich gefühlt im Minutentakt verlegt. Und so musste es natürlich irgendwann passieren, dass sie in einer sehr wichtigen emotionalen Szene mit Nihat mitten im Bild lag. Das kostet eigentlich Bier für die komplette Crew, aber aufgrund meiner schwachen Arme, durfte es bei mir auch Schokolade sein. (Lacht)
Wie war die Zusammenarbeit mit Timur Ülker?
Timur und ich haben uns schon damals beim Casting für „Nihat“ in den ersten Sekunden ins Herz geschlossen. Er spielt zwar in seiner Rolle den kontrollierten, ordentlichen Jungen, ist privat aber ebenso eine Knalltüte wie ich. Sofern die Kamera aus ist, albern wir eigentlich nur rum und lachen uns über jede noch so kleine Sache kaputt. Als ich nach ein paar Tagen meine erste Szene ohne meinen großen Bruder spielen musste, habe ich mich erst richtig verloren gefühlt. Aber mittlerweile sind Liz und ich angekommen und wuppen das auch alleine super.
Hat er sich seit damals verändert und was ist das Besondere an ihm bzw. Nihat?
Bei „Nihat“ war er vielleicht ein klein wenig angespannter, was ich absolut verstehen kann. Timur gibt in seinem Job immer 100 Prozent und damals war es ja quasi sein eigenes kleines Baby. Am großen Set merkt man seine krasse Routine, er ist hier total entspannt und bei sich. Das finde ich wirklich total faszinierend, weil seine Rolle durch ihre Cleverness und Wortgewandtheit echt wahnsinnig anspruchsvoll ist. Selbst bei kurzfristigen Textänderungen, kann er sich blitzschnell anpassen. Da kann ich echt noch ‚ne Menge von meinem großen Bruder lernen.

Was wünschst du dir für deine schauspielerische Zukunft?
Selbstverständlich, dass die kleine Liz noch viele weitere Male den Kiez aufmischen darf. Das würde mir furchtbar viel Spaß machen. Und in der Zwischenzeit würde ich mir wünschen, noch viele weitere spannende Rollen verkörpern zu dürfen. Gerne auch mal eine richtig, richtig tiefböse, furchteinflössende miese Möpp. Ich liebe meinen Job wirklich so, so sehr und es vergeht kein Tag, an dem ich das Set nicht mit Liebe im Herzen verlasse. Entsprechend hoffe ich, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer beim Schauen mindestens genauso viel Spaß haben wie ich. Mit Liz wird es nie langweilig. Sie bringt viel Chaos, gepaart mit ein bisschen Romantik und Küssen an den Kiez.
Verwendete Quellen: RTL

































