20 Jahre „Goodbye Deutschland”Wenig Geld, kaum Englischkenntnisse, keine Kocherfahrung – die erstaunliche Auswanderer-Geschichte der Lehmanns

Familie Lehmann hat sich in Florida etabliert – und damit war anfangs nicht zu rechnen.
In Florida kämpft Familie Lehmann mit ihrem „Schnitzelhouse” weiter für den amerikanischen Traum. Neben dem Restaurant fordert das neue Cateringgeschäft vollen Einsatz – während Tochter Hanna vor ihrer eigenen Zukunftsentscheidung steht.

Die Wende kam in den USA

Die Lehmanns
Einfach mal machen! Die Lehmanns haben es geschafft
VOX

Es klingt zu schön, um wahr zu sein. Vor 11 Jahren war Andreas Lehmann mit seinem Leben in Deutschland unzufrieden. Der gelernte KFZ-Mechaniker und Küchenverkäufer sah keinen Sinn mehr in der täglichen Tretmühle und verfiel zusehends in Depressionen. Ein Plan war schnell gefasst – die Familie muss in die USA umsiedeln! Und das ohne größeres Startkapital, ohne Englischkenntnisse oder Gastro-Erfahrung. Schließlich kann es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten jeder schaffen, der nur hart genug arbeitet. So will es der Amerikanische Traum.

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„I kenn you”

Und was viele nicht für möglich gehalten haben – Andreas’ Plan geht auf. Die Amerikaner in Fort Myers lieben die anfangs eher unperfekten Schnitzel der Lehmanns und die unbefangen natürliche Art des Familienoberhaupts. Bekannte Gäste begrüßt Andreas schonmal mit „I kenn you” und auch heute fällt es ihm noch schwer, einfache englische Sätze wie „ich geh mal das Essen holen” fehlerfrei zu formulieren. „Wenn ich es schaffe, dann schafft es jeder”, fasst Andreas seine Auswanderung zusammen.

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Endlich eine studierte Person in der Familie

Und ab sofort weht auch noch ein akademischer Wind durch die Welt der Lehmanns. Tochter Hanna hat einen Management-Kurs im College belegt, damit das Familienunternehmen auf ein solides Fundament gestellt wird. Das „Schnitzel House” soll schließlich auch in der zweiten Generation erfolgreich bleiben.
Das College kostet schlappe 20.000 Dollar pro Jahr. Dafür muss man eine Menge Schnitzel braten. Mutter Petra engagiert sich deshalb zusätzlich zum Restaurant auch noch in einem hauseigenen Catering-Service. Aber damit werden die Herausforderungen für Famile Lehmann natürlich nicht weniger.

Verwendete Quellen: VOX