Julias Leben danachDer Alptraummann – „Goodbye Deutschland” schlimmster Auswanderer

Alptraummann 2.0 – das Leben nach der Horror-Auswanderung.
Julia Siefert-Winter wandert 2018 frisch verliebt nach Schweden aus. Mit Sven, einem Mann, der sich als Betrüger entpuppt und plötzlich wegen Totschlags an seiner Mutter verurteilt wird. Für Julia beginnt ein Alptraum. Jetzt stellt sie sich ihrer Vergangenheit und reist das erste Mal wieder in das Haus, in dem sie eigentlich glücklich werden wollte.

Lieber gleich alles verbrennen!

Der Schmerz sitzt bei Julia noch tief
Der Schmerz sitzt bei Julia noch tief
VOX

Nach und nach stellte sich heraus, dass Svens gesamtes Leben eine Lüge war. Er verheimlichte Bigamie, mehrere betrogene Ehefrauen, verschwiegene Kinder, Urkundenfälschungen und Gefängnisstrafen. Julia will endlich frei von ihm sein und kehrt dafür nach Lappland zurück. Auch für ihre neue Liebe, die unbelastet sein soll von den Ereignissen von vor fünf Jahren.

Ich brauche es und will das für mich, um endlich abschließen zu können. Ich will einen Neuanfang, aber der wird alles andere als leicht.

Streaming Tipp: Was sie in dem Haus des Geschehens vorfindet, zeigen wir jetzt schon auf RTL+, wo es die ganze Sendung auf Abruf gibt.

Hier findet ihr Hilfe bei häuslicher Gewalt

Gibt es auch in eurem Leben häusliche Gewalt? Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 – 116 016 oder unter www.hilfetelefon.de findet ihr Menschen, mit denen ihr darüber sprechen könnt.

Dazu gehört auch, dass Julia all die alten Erinnerungsstücke aus der Zeit mit Sven verbrennt. Insbesondere ein „What’s App“-Buch, mit dem die verhängnisvolle Liebe zu Sven begann, soll in den Flammen für alle Zeiten verschwinden. Zum Glück sitzt der Alptraummann für 13 Jahre hinter schwedischen Gardinen und kann ihr immerhin nicht mehr persönlich begegnen.

Streaming Tipp

Doch der Mut scheint die Auswanderin plötzlich zu verlassen, als sie vor dem Haus in Lappland steht. Sie leidet seit den schrecklichen Ereignissen unter einer posttraumatischen Störung und kann die Kraft für den Weg ins Haus nicht aufbringen. Das Erlebte hat wohl doch zu tiefe Spuren in ihr hinterlassen. Ob es ihr überhaupt noch, gelingt einen angemessenen Schlussstrich zu ziehen?