Über 20 Jahre nach DSDSCarsten Spengemann schwärmt von seiner Zeit mit Michelle Hunziker

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Carsten Spengemann auf dem Red Carpet zum Fame Fighting 4 Promiboxen in der Grugahalle Essen. Im Gespräch mit Bild-Energiebündel Céline Behringer.
IMAGO/Oliver Langel

Moment mal, dieses Gesicht kennen wir doch!
Beim großen „Fame Fighting“-Kampfabend von Bild steht plötzlich ein Mann vor der Kamera, den besonders langjährige RTL-Zuschauer noch bestens kennen dürften: Carsten Spengemann (54)! Anfang der 2000er moderierte er gemeinsam mit Michelle Hunziker die ersten beiden Staffeln von „Deutschland sucht den Superstar“. Mehr als 20 Jahre später ist Spengemann noch immer dick im Geschäft. Im Gespräch mit RTL verrät er, was er heute macht – und warum er noch immer stolz auf seine DSDS-Vergangenheit ist.

Carsten Spengemann: „Dann haben wir damals sehr viel richtig gemacht“

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Was für ein TV-Duo! Gemeinsam mit Michelle Hunziker moderierte Carsten Spengemann die ersten beiden Staffeln von „Deutschland sucht den Superstar“. Mehr als 20 Jahre später erinnert er sich noch immer gerne an seine große DSDS-Zeit zurück.
imago

Alexander Klaws, Juliette Schoppmann, Daniel Küblböck – und mittendrin Carsten Spengemann und Michelle Hunziker. Die erste DSDS-Staffel wurde 2002 zum TV-Phänomen. Und offenbar sind auch die beiden damaligen Moderatoren bei vielen Zuschauern bis heute nicht vergessen. Für Spengemann ist das alles andere als ein Problem. „Wenn man mich jetzt immer noch mit DSDS und vor allem mit Michelle Hunziker in Verbindung bringt, dann ist das natürlich ein Kompliment. Denn dann haben wir damals sehr viel richtig gemacht“, sagt er exklusiv im Gespräch mit RTL.

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Dass das damals noch neue Konzept der Castingshow derart einschlagen würde, habe kaum jemand vorhersehen können. Der beliebte Moderator: „Dass dieses Konzept so gut funktioniert, da hat, glaube ich, niemand in diesem Maße dran geglaubt.“ Erst recht nicht daran, dass DSDS mehr als zwei Jahrzehnte später noch immer läuft. „Wenn Menschen mich damit noch assoziieren, dann freut mich das“, sagt der heutige Bild-Kolumnist. „Wenn nach über 20 Jahren bei den Leuten noch eine Erinnerung bleibt, ist das natürlich etwas, was vielleicht gar nicht so schlecht war.“

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Schaut Carsten Spengemann heute noch DSDS?

Tatsächlich verfolgt der ehemalige Moderator „seine“ Show bis heute. Zwar schaffe er es am Wochenende nicht immer rechtzeitig auf die Couch, dank RTL+ könne er Folgen aber nachholen. Sein Urteil fällt positiv aus: „Da sind immer noch tolle Talente dabei und es ist vor allem immer noch unterhaltsam.“ Auch die aktuelle Jury-Mischung mache ihm als Zuschauer Spaß. Und natürlich interessiert ihn weiterhin die alles entscheidende Frage: Wer darf sich am Ende Deutschlands nächster Superstar nennen?

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Football statt Castingshow: Das macht Spengemann heute

Wer Spengemann nur aus seinen DSDS-Zeiten kennt, dürfte allerdings überrascht sein, womit er heute einen großen Teil seines Berufslebens verbringt: Sport – und ganz besonders American Football. Spengemann arbeitet als Kommentator, beschäftigt sich in Kolumnen und Sendungen mit der NFL und hat sogar einen „Spiegel“-Bestseller rund um Football geschrieben. Dazu kommt sein eigener NFL-Podcast. „Das ist natürlich das, was ich beruflich mache, so ab Herbst. Wenn langsam aber sicher die Blätter vom Baum fallen, dann gibt es NFL“, erzählt er. Im Sommer wiederum dreht sich bei ihm viel um deutschen Football und die GFL. Spengemann begleitet die Liga und ihre Konferenz und schwärmt davon, dass immer mehr Zuschauer Gefallen an „Football made in Germany“ finden.

Fame Fighting erinnert ihn an seine DSDS-Anfänge

Ganz verschwunden ist der Entertainer Spengemann also nie. Bei „Fame Fighting“ durfte er nun bereits zum vierten Mal mitmischen – und darauf ist er mächtig stolz. Besonders spannend: Ausgerechnet das Promi-Boxevent weckt bei ihm Erinnerungen an seine größte RTL-Zeit. „Es ist ein bisschen wie DSDS damals: Es war eine Idee. Umgesetzt, gewachsen – und wir entwickeln uns weiter“, sagt der Hamburger. Mit jeder Ausgabe wolle man noch unterhaltsamer und größer werden. Und so schließt sich mehr als 20 Jahre nach seinem großen Durchbruch irgendwie der Kreis: Damals stand Carsten Spengemann bei einer neuen Castingshow vor der Kamera, von der niemand wusste, wie groß sie einmal werden würde. Heute steht er wieder für ein Format vor der Kamera, dessen Entwicklung ihn an genau diese Zeit erinnert. Nur die Haare sind inzwischen ein wenig grauer geworden, sein Strahlen, die eindrucksvolle Stimme und der Spaß an der großen Show ist geblieben.

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche