Plötzlich hat Frank Thelen Tränen in den AugenGänsehaut-Moment in der Höhle der Löwen – „Ohne dich würde ich heute hier nicht stehen“

Damit hat Frank Thelen nicht gerechnet!
Gründerin Alena Leeb (37) steht kaum vor den Löwen, da erzählt sie ihm, welche entscheidende Rolle ausgerechnet er in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens gespielt hat. Der sonst so analytische Investor ist sichtlich gerührt – und für Alena wird dieser ohnehin besondere Abend am Ende noch emotionaler.

Alena Leeb rührt Frank Thelen mit ihrer Geschichte zu Tränen

Eigentlich ist Alena Leeb bei „Die Höhle der Löwen“, um Investoren von ihrem Eis zu überzeugen. Doch noch bevor sie überhaupt richtig mit ihrem Pitch beginnt, wird es emotional.

Zunächst wendet sich die zweifache Mutter an Judith Williams. Sie sei seit der ersten Staffel Fan der Unternehmerin und könne kaum glauben, nun wirklich vor ihr zu stehen. Doch dann dreht sich Alena zu Frank Thelen – und plötzlich verändert sich die Stimmung in der Höhle.

„Ich wollte es dir unbedingt einmal von Angesicht zu Angesicht sagen“, beginnt sie. Dann folgen Worte, die Thelen sichtlich treffen: „Ohne dich würde ich heute hier nicht stehen.“

Alena und ihr Mann standen vor einer Privatinsolvenz

Alena erzählt, dass sie und ihr Mann vor rund zehn Jahren in einer schweren Lebenskrise steckten. „Wir sind vor einer Privatinsolvenz gestanden“, erinnert sie sich. Einer der Gesellschafter ihres Mannes habe eine Urkundenfälschung begangen. In dieser schwierigen Zeit greift Alena ausgerechnet zu einem Buch von Frank Thelen. Um ihren Mann aufzumuntern, liest sie ihm aus „Startup-DNA“ vor.

Doch bei ein paar motivierenden Worten bleibt es nicht. „Wir haben das umgesetzt, was du in dem Buch geschrieben hast. Und wir konnten die Privatinsolvenz abwenden“, erzählt die Gründerin. Frank Thelen stehen bei dieser Geschichte die Tränen in den Augen. Auch die anderen Löwen sind berührt. „Ich habe Gänsehaut“, sagt Judith Williams.

Alena nutzt den Moment, um Thelen noch etwas mitzugeben: „Falls du dich mal fragst: Hat es was gebracht, das Buch zu schreiben? Ich bin der lebende Beweis. Es hat was gebracht.“ Ein Satz, der wohl selbst einen erfahrenen Löwen nicht kaltlässt.

Lese-Tipp: „Die Höhle der Löwen”-Pitch weckt schlimme Erinnerungen bei Judith Williams und Ralf Dümmel

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Von der Eis-Idee zum eigenen Unternehmen

Doch Alena ist nicht nur gekommen, um Frank Thelen Danke zu sagen. Als Mutter von zwei Kindern sucht sie nach einer Alternative zu klassischem Eis – ihrem persönlichen „Endgegner“. Eines Nachts träumt sie von einer gesunden Eisfabrik und beschließt am nächsten Morgen: „Okay, ich mach das jetzt, ich mach das real.“

So entsteht Poppy’s Eis aus Frucht- und Gemüsemus, ohne Industriezucker, vegan, gluten- und laktosefrei. In nur vier Monaten verkauft Alena nach eigenen Angaben 10.000 Stück und macht 14.000 Euro Umsatz. 10.000 Euro aus ihren Ersparnissen hat sie investiert, ausgezahlt hat sie sich bislang nichts. Produziert wird in einer Industrieküche – bislang füllt Alena das Eis sogar noch selbst ab. Genau dieser Einsatz beeindruckt die Löwen, auch wenn ausgerechnet Frank Thelen und Judith Williams wegen der speziellen Tiefkühllogistik nicht investieren.

Am Ende gibt es doch noch das Happy End

Als nach und nach weitere Löwen aussteigen, wird Alena erneut emotional. „Für mich ist Unternehmertum alles. Ich bin das“, sagt sie unter Tränen. Johannes Kliesch lässt dieser Kampfgeist nicht los: „Du kämpfst. Da schlägt mein Herz höher.“

Schließlich holt er Carsten Maschmeyer, der eigentlich schon raus war, zurück ins Spiel. Gemeinsam machen die beiden Alena tatsächlich das erhoffte Angebot: 40.000 Euro für 40 Prozent der Firmenanteile. „Solche Frauen wie du braucht dieses Land“, sagt Maschmeyer. Für Alena gehen damit gleich zwei Träume in Erfüllung: Sie steht in der „Höhle der Löwen“ – und verlässt sie mit einem Deal.

Verwendete Quelle: RTL+/Die Höhle der Löwen