Rekordverdächtige Hausbar mit DomblickDas perfekte Dinner: Alkoholrekord? Frederiks Flaschensammlung stiehlt dem Menü die Show

Bei Frederik (33) steht nicht nur das Menü in Reih und Glied – seine Hausbar könnte locker einen eigenen Abend bestreiten.
Der vierte Kandidat der Kölner Woche empfängt seine Mitstreiter am Donnerstag. Der Bartender und gelernte Hotelfachmann setzt auf herzlichen Service, eine blitzblanke Küche und asiatische Aromen. Ob diese Mischung die entscheidenden Punkte für die Dinner-Krone bringt, bleibt allerdings bis zum Schluss offen.

Keine Sammlung für Amateure: Frederik ist vom Fach

Beim Donnerstags-Dinner von Köln besteht Potential für einen netten Abend
Beim Donnerstags-Dinner von Köln besteht Potential für einen netten Abend
VOX

Ein offiziell gezählter Alkoholrekord ist beim „Perfekten Dinner” nicht belegt, doch Frederik braucht keine Zahl, um Eindruck zu machen. Seine umfangreiche Flaschensammlung macht klar: Bei diesem Gastgeber dürfte eher die Auswahl schwierig werden als der Nachschub. Als Bartender versteht er etwas von Drinks, als gelernter Hotelfachmann die kleinen Gesten eines gelungenen Dinner-Abends. Wer stilles Wasser trinkt und wer Sprudel bevorzugt, hat Frederik bereits notiert. Auch Wein und Nachschub behält er aufmerksam im Blick. Dazu kommt sein Faible für Ordnung: Selbst beim Kochen soll die Küche möglichst blitzblank bleiben. Penibel? Durchaus. Unherzlich? Ganz im Gegenteil.

Streaming-Tipp: Den peniblen Freiderik könnt ihr auf RTL+ ganz genau kennenlernen

Sein Gespür für Service kommt nicht von ungefähr. Von 2013 bis 2016 absolvierte Frederik seine Ausbildung in einem Hamburger Hotel mit 556 Zimmern. Heute empfängt er Gäste in Köln – inklusive zweier Balkone und Blick auf den Dom. Eigentlich wollte der gebürtige Ostwestfale nur kurz bleiben. Acht Jahre später gehört zur Wohnung eine Hausbar, bei der ein kleiner Absacker schnell zur großen Alkoholsause werden könnte.

Streaming Tipp
Das perfekte Dinner
Jetzt auf RTL+ streamen

Schweinebauch auf Weltreise, Yuzu mit letztem Wort

Unter dem Motto „Noch nie in Asien, aber Hunger drauf“ geht Frederik kulinarisch auf Reisen. Zum Auftakt kombiniert er rohen Hamachi mit Avocado, Wasabi, Kaviar und Fenchel. Danach schickt der Kandidat Schweinebauch mit Süßkartoffel, Kokos und wildem Brokkoli auf Weltreise. Beim Dessert treffen Yuzu, Ananas, Pandan und Miso als Sorbet, Ragout, Mousse und Sauce aufeinander.

Ambitioniert ist das Menü ohne Frage. Frederik schätzt seine Kochkünste im Amateurbereich als sehr gut ein und traut sich grundsätzlich jedes Rezept zu. Seine herzliche, offene Art bildet dabei den charmanten Gegenpol zur strengen Küchenordnung. Ob sorgfältiger Service, Asia-Ideen und eine rekordverdächtige Getränkeauswahl für die Krone reichen, entscheidet jedoch allein die Kölner Dinner-Runde.

Verwendete Quellen: VOX