„Keinen Bock mehr, mich da zum Clown zu machen!”Schluss mit Reality-TV? Jetzt spricht Calvin Kleinen Klartext

Alles auf Anfang!
Für Calvin Kleinen beginnt ein neuer Karriereabschnitt. An der Seite von Charlotte Engelhardt moderiert er das neue Reality-Format „Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet“ auf RTL+. Die Branche kennt er wie kaum ein anderer. Durch Formate wie „Temptation Island”, „Are You the One?” oder „Couple Challenge“ wurde er zu einem der erfolgreichsten Realitystars Deutschlands. Doch inzwischen hat sich sein Blick auf die Branche verändert. Warum das so ist und welche Schlüsse er daraus gezogen hat, erzählt er in unserem Interview.
Calvin Kleinen sah sich „nie als Star”
Für Calvin Kleinen ist Authentizität der Schlüssel zu seinem Erfolg. „Ich habe gemacht, wie ich es für richtig halte. Das war mein Erfolgsrezept“, sagt der 34-Jährige. Seine eigenen Formate habe er sich nie angesehen. Stattdessen habe er sich immer ganz auf sich selbst verlassen.
Diese Haltung möchte er auch an den Reality-Nachwuchs weitergeben: „Entwickelt euch weiter. [...] Guckt nicht nach Anderen. Guckt nicht, was im Trend ist. Das habe ich nie gemacht.“ Für ihn sei dabei vor allem eines wichtig: „Wir sind Reality und da steht der Name real drinnen und nicht gefaked. Erfindet keine Geschichten und bleibt bei euch.“
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Trotz seines Erfolgs sieht sich Calvin Kleinen bis heute nicht als Star. „Ich habe nichts gemacht, was jetzt irgendwie eine besondere Kunst ist. Ich war in irgendeinem Format, habe da irgendeinen Scheiß gequatscht und gemacht und bin dadurch bekannt geworden“, sagt er selbstkritisch.
„Das ist eigentlich geiler als jede Droge. Es ist der Wahnsinn!”
Der wahre Höhepunkt seiner Karriere liegt für Calvin aber nicht im Reality-TV, sondern auf der Bühne. „Mein ,Ich habe es geschafft’-Moment war eigentlich im Bierkönig“, erzählt er. Vor einem feiernden Publikum aufzutreten, sei schon immer sein großer Traum gewesen. Das Gefühl, die Menschen mit seiner Musik zu begeistern, könne er kaum in Worte fassen. „Das ist eigentlich geiler als jede Droge. Es ist der Wahnsinn.“ Dass er heute regelmäßig auftreten darf, entspreche viel mehr dem, was er sich für seine Karriere immer gewünscht habe.
Mit „Bad Boyfriends“ feiert Calvin Kleinen sein Moderationsdebüt
Nach zahlreichen TV-Auftritten steht Calvin Kleinen nun erstmals als Moderator vor der Kamera. Gemeinsam mit Charlotte Engelhardt führt er durch das neue RTL+-Format „Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet“. Dabei wolle er sich selbst treu bleiben: „Mir ist bewusst, dass ich jetzt hier nicht den Seriösen raushängen lassen muss.“
Im Mittelpunkt der Show sollen vor allem Unterhaltung und ehrliche Gespräche stehen. „Das soll kein Bashing und kein Zerstörer-Format sein. Wir wollen halt einfach ein bisschen Spaß haben und den Jungs einfach mitteilen: ,Was ihr macht, ist nicht korrekt.‘ Wenn sie übertreiben, dann sagen wir das denen“, erklärt Calvin.
„Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet“ läuft seit dem 30. Juni auf RTL+. Jeden Dienstag erscheint dort eine neue Doppelfolge.
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Reality-TV? Nur noch bedingt für Calvin
Calvin Kleinens Fokus liege derzeit ganz auf „Bad Boyfriends“ und seiner Musikkarriere. „Ich habe alle Reality-Formate abgesagt.” Für weitere Shows könne er sich aktuell nur noch schwer begeistern. „Was soll ich mich jetzt noch da so in den Formaten rumschlagen mit Leuten, die diesen Reality-Kram machen wollen?“, fragt er. Ganz ausschließen möchte Calvin eine Rückkehr allerdings nicht. „Ich kehre der Reality nicht komplett den Rücken. Ich bin ja auch hier Teil des Reality“, stellt er klar. Dennoch habe sich seine Einstellung verändert: „Ich habe einfach keinen Bock mehr, mich da zum Clown zu machen. Und ich bin das ja auch nicht mehr so. Irgendwie bin ich ja auch erwachsener geworden.“
Für Calvin Kleinen ist klar: Statt Drama und Dauerstreit möchte er sich künftig auf die Dinge konzentrieren, die ihn wirklich erfüllen. „Ich will keinen Streit in meinem Leben haben“, sagt er. Viel lieber wolle er sich persönlich und beruflich weiterentwickeln – ganz ohne unnötige Negativität.
Verwendete Quellen: RTL

































