51-jähriger Serbe gibt nach stundenlanger Verhandlung aufVater schießt auf Polizisten und sperrt sich anschließend mit seinen Kindern ein – Mordkommission ermittelt nach Großeinsatz in Dortmund
Ein Großeinsatz in Dortmund hat die Polizei bis Mittwochmorgen (03.06.) stundenlang in Atem gehalten. Ein 51-jähriger Mann schoss am Dienstagabend (02.06.) auf einen Beamten und verschanzte sich danach mit seinen drei Kindern in der Wohnung. Spezialkräfte rückten an. Verhandler versuchten, den Mann zum Aufgeben zu bringen.
Familienvater verschanzte sich mit seinen Kindern in seiner Wohnung
Auch am Mittwochvormittag (03.06.) sicherte die Polizei noch Spuren in der Wohnung im Dortmunder Stadtteil Höchsten. Knapp neun Stunden vorher sah die Situation kritisch aus. Spezialkräfte sicherten das Haus und die Umgebung. Ein serbischer Familienvater hatte sich mit einer Waffe seiner Wohnung verschanzt. Bei ihm waren auch seine drei Kinder - nach RTL WEST Informationen Mädchen zwischen sieben und elf Jahren.
Ehefrau rief die Polizei
Laut Medienberichten soll alles in einem Restaurant angefangen haben. Dort soll der Serbe randaliert und Pfefferspray versprüht haben. Warum, ist unklar. Bei der Polizei ging ein Notruf der Ehefrau ein. „Als die Einsatzkräfte gegen 19:37 Uhr vor dem Haus eingetroffen sind, kam es zu einem Schusswaffengebrauch gegen die Polizeikräfte. Ein Polizeibeamter wurde nach derzeitigem Kenntnisstand mit einem Kleinkaliber-Projektil im Bereich des Oberkörpers in seiner Schutzweste getroffen. Die Schutzweste hat glücklicherweise Schlimmeres verhindert, so dass der Kollege unverletzt geblieben ist”, so Tabias Boccarius von der Polizei Dortmund.
Polizei verhandelte stundenlang mit dem Familienvater
Dann flüchtete der Familienvater in seine Wohnung - zusammen mit seinen Kindern. Stundenlang verhandelten Spezialisten der Polizei mit dem Serben. Was der 51-Jährige mit seinen Kindern vorhat, wusste zu diesem Zeitpunkt niemand. Nach zähen Verhandlungen gab der Familienvater schließlich auf und ließ sich festnehmen. Die Kinder werden laut Polizei mittlerweile vom Jugendamt betreut. Sie und auch ihre Mutter sollen zumindest äußerlich unverletzt sein. Nachbarn erzählen, dass der Mann schon bei der Polizei schon bekannt gewesen sei. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

































