Der NRW-Innenminister (CDU) will strenger durchgreifenStadionallianzen NRW - Das ändert sich
Rund um Fußballspiele kommt es immer wieder zu Streit und Gewalt. Damit Fans sicher ins Stadion und wieder nach Hause kommen, sprechen sich Profi-Vereine und Polizei enger ab. Das Land Nordrhein-Westfalen legt diese Zusammenarbeit jetzt neu auf.
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) ist selbst Fußballfan
Anfeuern, mitfiebern und Teil der Mannschaft sein. Das gehört für die meisten Fans zum Fußball dazu. Doch nicht immer bleibt es friedlich im Stadion. Auch Pyrotechnik kann gefährlich werden, warnt der NRW-Innenminister (CDU) bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Herbert Reul (CDU) hat selbst eine Dauerkarte für seinen Lieblingsverein Bayer Leverkusen. Deshalb weiß der 73-Jährige auch, dass es auf der Tribüne mal ungemütlich werden kann. Bengalos kann er dabei gar nicht leiden.
Im Video: Interview mit Thomas Kessen von der bundesweiten Fanvereinigung „Unsere Kurve“
Stadionallianzen NRW sollen Fußballspiele sicherer machen
Für mehr Sicherheit sollen die sogenannten Stadionallianzen NRW sorgen. Die gibt es seit 2020. Am Donnerstag (23.7.) wurde die Vereinbarung aufgefrischt. Erstmals war neben der 1. und 2. Liga die 3. mit dabei. Deshalb war auch der Chef des MSV Duisburg Michael Preetz am Start. Neu im Kadar war auch die Bundespolizei. Neben Einlasskontrollen, sind Stadionverbote oder Platzverweise möglich. Für die Sicherheit während der Veranstaltung sind die Vereine zuständig. Für die Gefahrenabwehr und Strafverfolgung die Polizei. Sie soll nur noch in Ausnahmefällen beim Spiel dabei sein. Doch es gibt auch Kritik. Manche Fans fühlen sich unter Generalverdacht gestellt. Für Thorsten Klute von der NRW-SPD hätte bei der Pressekonferenz auch Fanvertreter mit dabei sein müssen. Denn die Fans sorgen am Ende auch für die Stimmung.































































