Wenn der Einsatz für Menschen zu gefährlich wirdRoboter und Drohnen sollen Leben retten - Technik für Feuer, Explosionen und Einsturzgefahr
Feuer, Rauch, Trümmer und Einsturzgefahr: In solchen Situationen riskieren Einsatzkräfte immer wieder ihr eigenes Leben, um andere Menschen zu retten. Genau dort sollen künftig verstärkt Roboter und Drohnen zum Einsatz kommen. Am Deutschen Rettungsrobotik-Zentrum in Dortmund werden Systeme entwickelt und getestet, die gefährliche Bereiche erkunden und bei der Rettung von Menschen helfen können. Am Mittwoch (30.09.) wurde dort der neue Innovation Hub Rettungsrobotik eröffnet.
Drohnen suchen in Trümmern nach Menschen
Wie die Technik helfen kann, zeigen verschiedene Simulationen. Drohnen können beispielsweise ein eingestürztes Gebäude erkunden und mit Wärmebildkameras nach Menschen suchen. Roboter sollen in Bereiche vordringen, in denen etwa Explosionen, weitere Einstürze oder gefährliche Stoffe drohen. Auch nach kriegerischen Angriffen könnten die Systeme eingesetzt werden, wenn ein Betreten für menschliche Einsatzkräfte zu gefährlich wäre.
Roboter sollen Risiko für Retter verringern
Ziel ist es, Einsatzkräften möglichst viele Informationen zu liefern, bevor sie selbst einen Gefahrenbereich betreten. Roboter und Drohnen könnten dabei nicht nur die Umgebung erkunden, sondern künftig auch erste Aufgaben bei der Rettung von Menschen übernehmen. Im neuen Innovation Hub sollen Einsatzkräfte, Wissenschaft und Entwickler gemeinsam an solchen Lösungen arbeiten und sie unter realistischen Bedingungen testen. Das Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum wird maßgeblich vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt finanziert.

































