Ausschreitungen bei ProtestRandale in Dortmund – Pro-Kurden-Demonstranten attackieren syrischen Imbiss
Am Dienstagabend (20.01.) ist es in Dortmund zu Randale gekommen: 4.000 Kurden demonstrierten in der Innenstadt. Nur 400 waren angekündigt. Eine Gruppe von Gewalttätern attackierte einen Imbiss, später wurden mehrere Polizisten verletzt.
Attacke mit Messer
Die pro-kurdische Versammlung in Dortmund war schon vorbei, aber für eine Gruppe Gewalttäter schien es erst so richtig loszugehen. Sie zogen randalierend durch die Innenstadt und fingen schließlich an, die Scheiben eines syrischen Imbisses einzuwerfen. Die Mitarbeiter des Ladens suchten Schutz und hielten die Tür von Innen zu. Aber die Gruppe machte weiter. Ein Mitarbeiter soll während der Attacke mit einem Messer am Arm verletzt worden sein.
Demo größtenteils friedlich
Für die pro-kurdische Demo waren laut Polizei 400 Teilnehmer angemeldet. Plötzlich zogen aber 4.000 durch die Straßen Dortmunds. Die Versammlung wird von der Polizei als größtenteils friedlich beschrieben. Es waren aber später einzelne Gruppen, die komplett ausrasteten.
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Nächste Demo für Ende der Woche angekündigt
Auch in anderen Städten hat es am Dienstag (20.01.) Pro-Kurden-Demos gegeben. Hintergrund sind Kämpfe in Syrien zwischen Regierungstruppen und kurdischen Milizen. In Dortmund ermittelt die Polizei wegen schweren Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Sachbeschädigung. Für Freitag (24.01.) ist die nächste kurdische Demo in der Stadt angemeldet. Aktuell wird geprüft, unter welchen Voraussetzungen die stattfinden darf. Die Polizei bereitet sich auf einen neuen Einsatz vor.
































































