Klartext zur MeinungsfreiheitPodcaster Ben Berndt zu Gast bei RTL WEST

von Jörg Zajonc und Parviz Khosrawi

Mit seinen Podcasts erreicht Ben Berndt bis zu zehn Millionen Menschen. Er spricht mit Gästen aus ganz unterschiedlichen politischen Richtungen. Dafür bekommt er viel Zuspruch, aber auch Kritik. Im Interview mit RTL WEST spricht der gebürtige Hagener über Meinungsfreiheit und politische Einflussnahme.

Aus einer Idee wird ein großer Erfolg

Ben Berndt wollte wissen, wie die Welt funktioniert. Was Menschen bewegt und welche Geschichten sie zu erzählen haben. Deshalb lädt er Gäste in sein Studio nach Köln ein. Dort entsteht sein Podcast „Ungeskriptet by Ben“. Seine Gesprächspartner kommen aus ganz unterschiedlichen politischen Lagern. Zu Gast waren bereits Jan van Aken von der Linken und Björn Höcke von der AfD. Aber auch Grünen-Politikerin Ricarda Lang und der russische Botschafter haben mit ihm gesprochen. Die Interviews dauern teilweise bis zu fünf Stunden. Sein Gespräch mit dem AfD-Politiker Ulrich Siegmund erreichte fast zehn Millionen Aufrufe. Doch sein Konzept sorgt nicht nur für Begeisterung. Kritik kommt unter anderem von Spitzenpolitikern und der Landesanstalt für Medien NRW.

Ben Berndt spricht Klartext bei RTL WEST

Im Interview mit RTL WEST spricht Ben Berndt über Meinungsfreiheit in Deutschland. Er erklärt, warum er Menschen mit unterschiedlichen Ansichten zu Wort kommen lässt. Dabei geht es auch um die Freiheit, offen seine Meinung zu sagen. Berndt kritisiert den Umgang einiger Politiker mit seinem Podcast. Er wirft ihnen vor, seine Reichweite begrenzen zu wollen. Für ihn steht deshalb eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Wie frei können Menschen in Deutschland ihre Meinung äußern? Im Gespräch mit RTL WEST macht er deutlich, warum ihm offene Diskussionen wichtig sind. Und weshalb er auch weiterhin Gäste mit unterschiedlichen politischen Positionen einladen möchte.