Neue Forsa-UmfrageMehr als die Hälfte aller Schulleiter kann den Job nicht empfehlen
Die aktuelle Umfrage des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) unter Schulleitern zeigt große Herausforderungen für Deutschlands Schulen. Gerade wurde sie auf dem Deutschen Schulleitungskongress (DSLK) 2025 vorgestellt. Viele Schulleitungen sehen gravierende Defizite.
Zentrale Ergebnisse der Schulleiter-Umfrage
58 Prozent der Schulleitungen in NRW nennen den Lehrkräftemangel als größtes Problem.
Ein Drittel sieht besonders große Schwierigkeiten bei den Schulgebäuden und den räumlichen Bedingungen.
Immer wieder werden Herausforderungen bei der Inklusion und Integration betont.
67 Prozent der Schulen beschäftigen inzwischen Mitarbeiter ohne klassische Lehramtsqualifikation. Für diese fehle es oft an passenden Fortbildungen.
Ein weiteres Problem ist der enorme Arbeitsdruck: Schulleitungen beschreiben eine stetig steigende Aufgabenmenge und den Anspruch, gesellschaftliche Probleme auffangen zu müssen. Zeitmangel und Überlastung werden als Kernprobleme genannt.
Die Politik erhält von den Schulleitungen schlechte Noten. Viele würden ihren Beruf nicht mehr empfehlen.
Deutscher Schulleitungskongress 2025 (DSLK)
Vom 27. bis 29. November treffen sich über 3.000 Schulleiter im Congress Center Düsseldorf. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen der Schulpolitik, nachhaltige Bildung, Digitalisierung und moderne Führung. Keynotes, Foren und Workshops bieten einen breit gefächerten Austausch und praxisnahe Lösungen.
Stimmen aus der Praxis
Der VBE fordert, dass die Politik von der Erkenntnis zur Umsetzung kommt. Es reichen keine Analysen mehr: Schulen benötigen echte Entlastung und Zeit für Fortbildung sowie nachhaltige Investitionen in Personal und Gebäude.


































