Initiative „Schwimmen mit Mobi“ im RheinEnergieStadionKinderkonzert mit Weltrekord in Köln – Schüler setzen Zeichen gegen fehlende Schwimmfähigkeit
Am Freitag (03.07.) haben im RheinEnergieStadion in Köln 14.019 Grundschulkinder gemeinsam gesungen – und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt. Hinter der Aktion steht die Initiative „Schwimmen mit Mobi“, die auf ein ernstes Thema aufmerksam machen will: Immer mehr Kinder können nicht schwimmen. Unterstützt wurde das Projekt von der Kölschen Band Räuber und weiteren Gästen.
Weltrekord mit Botschaft im Stadion
Schwimmen zu können, kann im Ernstfall Leben retten. Genau darauf will die Initiative „Schwimmen mit Mobi“ aufmerksam machen – mit einem Weltrekordversuch im RheinEnergieStadion in Köln. Unterstützung bekommen die Organisatoren von der Kölschen Band Räuber. Die Musiker waren als musikalische Botschafter Teil des Projekts und betonen vor allem den Hintergrund der Aktion: Kinder sollen schwimmen lernen, das sei entscheidend für ihre Sicherheit im Wasser.
Jedes fünfte Kind kann nicht schwimmen
Laut einer aktuellen Umfrage der DLRG kann jedes fünfte Grundschulkind in Deutschland nicht schwimmen. Besonders betroffen sind nach Angaben der Organisation Kinder mit Migrationshintergrund. Als Gründe werden unter anderem fehlende Schwimmkenntnisse in den Familien sowie zu wenig Schwimmbäder und Kursplätze genannt. Der Förderverein der Sparkasse KölnBonn unterstützt das Projekt deshalb mit 3,5 Millionen Euro. Um das Projekt zunächst für fünf Jahre am Laufen zu halten.
Schwimmangebote oft einzige Möglichkeit
Viele solcher Angebote sind für Kinder inzwischen oft die einzige Chance, überhaupt ins Wasser zu kommen. Laut Schwimmverband NRW sind in den vergangenen 25 Jahren rund 40 Prozent der Bäder in Nordrhein-Westfalen geschlossen worden. Mobile Lösungen wie „Mobi“ sollen diese Lücke zumindest teilweise schließen. Das Angebot kommt gut an.
Weltrekord und klare Botschaft
Am Ende wird ein Weltrekord geknackt: 14.019 Kinder im RheinEnergieStadion – gemeinsam mit der Band Räuber, Henning Krautmacher und vielen Gästen. Dahinter eine klare Botschaft: Schwimmen lernen kann Leben retten.

































