Drei Leichtverletze – keine Schadstoffe in der LuftGroßbrand in Krefeld! Hunderte Tonnen Metallschrott in Flammen

von Parviz Khosrawi

Großbrand im Rheinhafen von Krefeld: 700 Tonnen Metallschrott standen in Flammen. Drei Mitarbeiter wurden leicht verletzt. Die Feuerwehr war mit bis zu 150 Kräften im Einsatz.

Feuerwehrleute kannten den Weg

Die Rauchwolke war gewaltig, Sirenen heulten, die Menschen bekamen Nachrichten der Warn-App NINA, sie sollen Fenster und Türen schließen - nicht nur in Krefeld, sondern auch in den umliegenden Städten. Es brannte in einem Recyclinghof im Hafen. Metallschrott stand am Mittwochabend (06.05.) in Flammen. Die Feuerwehr spricht von 700 Tonnen. Die zu Löschen dauerte bis in die frühen Morgenstunden. „Bei Eintreffen hatten wir […] eine sehr starke Rauchentwicklung zu sehen und direkt nach Eintreffen starker Flammenschein“, sagte Andreas Klos, Leiter der Feuerwehr Krefeld. „Wir haben die Einsatzstelle umfangreich erkundet und sofort die Erstmaßnahmen eingeleitet.” Es war nicht der erste Brand auf dem Recyclinghof. Erst Ende vergangenen Jahres gab es dort einen großen Feuerwehreinsatz. Damals standen sogar 800 Tonnen Metallschrott in Flammen. Auch da zog eine riesige Rauchwolke über die Stadt.

Anwohner hatten Glück

Am Donnerstag (07.05.) war nach dem Brand von außen wenig zu sehen. Das Feuer wurde gelöscht. Jetzt beginnt die Aufgabe der Ermittler. Sie müssen klären, warum es in Krefeld innerhalb von so kurzer Zeit schon wieder gebrannt hat. Drei Mitarbeiter des Recyclingbetriebs wurden leicht verletzt. Sie hatten versucht das Feuer zu Löschen. Trotz der starken Rauchentwicklung wurden aber laut Feuerwehr keine Schadstoffe in der Luft gemessen.