32-Jährige soll ihren Lebensgefährten misshandelt habenGeschlagen, gefesselt und ausgeraubt? Partnerin vor Gericht in Düsseldorf
Vor dem Landgericht Düsseldorf hat am Mittwoch (21.01.) der Prozess gegen die 32-jährige Vanya A. begonnen. Der Frau werden gefährliche Körperverletzung, erpresserischer Menschenraub und schwerer Raub vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft soll die Deutsch-Irakerin ihren Ehemann unter einem Vorwand in eine Wohnung gelockt und dort gemeinsam mit einem Mittäter misshandelt und gefangen gehalten haben. Währenddessen soll sie die Wohnungstür verriegelt haben, sodass dem Mann die Flucht nicht gelang.
Misshandlung und Raub
Dem Opfer soll unter anderem mit einem Hammer von hinten auf den Kopf geschlagen worden sein. Anschließend wurde der 33-Jährige mit Kabelbindern gefesselt und in einen abgedunkelten Raum gebracht. Zusätzlich sollen Steinsäcke an ihm befestigt worden sein, um eine Flucht zu verhindern. Die Angeklagte und der Mittäter sollen dem Mann Handy, Geldbörse und rund 32.000 Euro Bargeld geklaut haben. Warum Ahmed N. so viel Bargeld bei sich hatte, soll im Laufe des Prozesses geklärt werden.
Flucht und Ausblick
Am nächsten Tag war der zweifache Vater kurzzeitig allein in der Wohnung. Er konnte sich befreien und in einen gegenüberliegenden Friseursalon flüchten. Das Paar ist nach islamischem Recht verheiratet, in Deutschland jedoch nicht. Die Verteidigung beschreibt die Beziehung als von Gewalt, Erniedrigung und Kontrolle geprägt. Die Angeklagte muss mit mehreren Jahren Haft rechnen. Ein Urteil wird im Februar erwartet.


































