Ziemlich Zaun-Zoff in EssenAnwohner fühlen sich eingezäunt
Und plötzlich steht da ein Zaun. Da staunte ein Rentner aus Essen nicht schlecht, als die Stadt wie aus dem Nichts einen massiven Stahlzaun hinter seinem Haus errichtet hat. Für den 75-Jährigen bedeutet das nur Probleme, sagt er.
Zaun ist rund 80 Meter lang
Das Stahl-Ungetüm, über das die Anwohner in Essen Borbeck nur den Kopf schütteln, ist 1,80 Meter hoch, und knapp 80 Meter lang. Stabile Bauweise, die Pfosten einzementiert. Hochgezogen im Auftrag der Stadt Essen soll das grüne Bollwerk einen Bunker schützen. Seit dem 2. Weltkrieg steht der Klotz in der Siedlung, einen Zaun gab es in all den Jahren nicht. Der Bunker gehört Peter Fischer. Er wundert sich über den Zaun auf seinem Gelände. Abgesprochen, so sagt der 80-Jährige, war das mit ihm nicht. Wieviel die Stadt Essen für den Aufbau gezahlt hat, konnte oder wollte uns niemand sagen. Bezahlt wird die Aktion auf jeden Fall von Steuergeld. Jetzt überlegt die Stadt den Einbau eines Durchgangs. Damit wäre den Anwohnern hier wahrscheinlich geholfen. Andererseits wäre dann ja auch der Weg zum Bunker wieder frei. Ein Ende des Zaun-Zoffs von Essen-Borbeck ist nicht in Sicht.

































