Plakataktion wegen verlorener Plüschkameraden1.000 Euro Finderlohn für Kuscheltiere – „Fröschli“ und „Schäfi“ sind weg

Vor einer Woche sind in der Düsseldorfer Innenstadt zwei kleine Kuscheltiere verschwunden – und seitdem setzt ein Künstler alles in Bewegung, sie wiederzufinden. Gesucht werden „Fröschli“ und „Schäfi“. Für ihre Besitzer Claudia und Roy sind sie weit mehr als nur Stofftiere. Jetzt hängen in der Innenstadt Suchplakate. 1.000 Euro Finderlohn sind ausgesetzt.

Stofftiere verschwinden nach Restaurantbesuch

Eigentlich sollte es nur ein Kennenlerngespräch werden. Claudia und Roy trafen sich mit Künstler Thomas Wirth in seinem Atelier im Einkaufszentrum Düwell in Düsseldorf. Anschließend gingen sie gemeinsam essen. Die beiden Kuscheltiere steckten in einem kleinen Netzbeutel an Claudias Handtasche. Irgendwann zwischen Atelier und Restaurant sollen sie unbemerkt herausgefallen sein. Seitdem fehlt jede Spur.

„Fröschli ist mein Anker“

Für Außenstehende mag es ungewöhnlich wirken: Für Claudia aber ist vor allem „Fröschli“ ein wichtiger Begleiter. Den Frosch bekam sie vor sieben Jahren zu Weihnachten. Seitdem ist er auf jeder Reise dabei. Gerade in schwierigen Momenten gibt er ihr nach eigenen Worten Halt und hilft ihr, wieder zur Ruhe zu kommen. Seit Ostern gehört auch „Schäfi“ zu der kleinen Familie.

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Künstler startet große Suchaktion - 1.000 Euro Belohnung

Als Thomas Wirth merkte, wie sehr Claudia und Roy unter dem Verlust leiden, zögerte er nicht. Er gestaltete Suchplakate und verteilte sie in der Düsseldorfer Innenstadt. Nach eigenen Angaben telefoniert er seit Tagen mit dem Paar und erlebt mit, wie belastend die Situation für beide ist. Deshalb unterstützt er die Suche mit voller Kraft. Damit „Fröschli“ und „Schäfi“ möglichst schnell zurückkommen, haben die Besitzer einen Finderlohn von 1.000 Euro ausgesetzt. Der eigentliche Wert der Kuscheltiere liegt zwar nur bei rund 75 Euro. Für Claudia und Roy sind sie aber unbezahlbar.

Viele zeigen Verständnis

Die ungewöhnliche Suchaktion sorgt in Düsseldorf für unterschiedliche Reaktionen. Manche Passanten halten den Aufwand für übertrieben. Andere erzählen von eigenen Kuscheltieren, die sie über Jahrzehnte begleitet haben oder selbst einmal verloren haben. Claudia, Roy und Thomas hoffen weiter, dass „Fröschli“ und „Schäfi“ noch den Weg zurück nach Hause finden.