Experte rechnet mit geringer ÜberlebenschanceWettlauf gegen die Zeit! Jetzt soll der gestrandete Buckelwal mit Baggern gerettet werden

Der Rettungsversuch für gestrandeten Buckelwal läuft.
Der Rettungsversuch für gestrandeten Buckelwal läuft.
Daniel Bockwoldt/dpa

Gelingt die Rettung doch noch?
Am Donnerstag (26. März) entscheidet sich höchstwahrscheinlich das Schicksal des Wals, der in der Lübecker Bucht gestrandet ist. Am Timmendorfer Strand starten die Retter am Morgen einen neuen Anlauf, den tonnenschweren Meeressäuger mit einem Schaufelbagger freizubekommen!

Der Kampf um sein Überleben geht weiter

Schon seit Montagnacht (23. März) liegt der Buckelwal auf einer Sandbank am Timmendorfer Strand. Jetzt versuchen Helfer erneut, dass Tier zu retten. Bislang waren alle Rettungsversuche gescheitert. Mit Baggern soll nun eine 50 Meter lange, sechs Meter breite und 1,20 Meter tiefe Rinne vor dem Kopf des Wals gegraben werden.

Lese-Tipp: Wal vor Timmendorfer Strand Meeresbiologe fordert: Lasst ihn in Ruhe!

Auch Taucher sind im Einsatz, um den Zustand des Wals einzuschätzen: „Es wird jetzt einmal überprüft, inwieweit der Wal ansprechbar ist und vital ist, wie mobil er ist. Das sah soweit alles ganz gut aus. Zwischenzeitlich wurden ein paar Boote organisiert und in Position gebracht, für den Fall, dass der Wal rausschwimmt, dass man den Wal von der Sandbank wegleiten kann”, sagt Dr. Stephanie Groß vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung am Standort Büsum im RTL-Interview.

Video-Tipp: Rettungsversuche für Wal scheitern vor Timmendorfer Strand

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Meeresbiologe Lehmann mit düsterer Prognose

„Die Chance auf eine Rettung sind sehr, sehr, sehr, sehr gering”, sagt Meeresbiologe Robert Marc Lehmann im RTL-Interview. Dennoch sei eine Rettung des Tieres nicht völlig unmöglich: „Der Wal reagiert. Was erst mal wichtig ist. Das heißt, er ist nicht katatonisch oder in der Lebensphase, wo es keinen Sinn mehr macht. Weil das war die Entscheidung, um die es heute ging”.

Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche