Jetzt hofft die Hündin auf viel LiebeSie kannte nur die Kette: Wer schenkt Nali ein neues Leben?

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Endlich in Freiheit: Nali ist zu einer richtig selbstbewussten Hündin geworden.
Tierheim Oldenburg

Kein weiches Körbchen, keine Spaziergänge, keine Zuwendung.
Hündin Nali kennt lange nur ein Leben an der Kette. Nach ihrer Rettung kämpft sie sich Schritt für Schritt zurück ins Leben. Jetzt fehlt ihr nur noch eins: ein Mensch, der ihr eine zweite Chance gibt.

Jahrelang an Kette gebunden

Wenige Meter. Mehr Platz hat Nali nicht. Tag für Tag hängt die Hündin draußen an einer Kette fest. Kein Rennen über Wiesen, keine langen Spaziergänge, kaum Abwechslung. Ihre Welt endet dort, wo das Metall sie zurückhält. Die zweijährige Hündin lernt in ihren ersten Lebensjahren nicht viel von der Welt kennen.

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Dabei ist die dauerhafte Kettenhaltung von Hunden in Deutschland grundsätzlich verboten. Seit 2023 schreibt die Tierschutz-Hundeverordnung vor: „Hunde dürfen nicht angebunden gehalten werden.“ Das Veterinäramt beschlagnahmt Nali aus ihrem alten Zuhause und bringt die eingeschüchterte Hündin ins Tierheim Oldenburg: „Sie war sehr mager und ängstlich, wollte sich nicht anfassen lassen”, erinnert sich ihre Pflegerin im Tierheim Lena Hauschild im RTL-Gespräch.

Hündin blüht in Tierheim auf

Im Tierheim Oldenburg versteht Nali erstmals, was es heißt, geliebt zu werden. Seit die Hündin im Herbst 2025 eingezogen ist, hat sie sich völlig verändert, wie Lena Hauschild RTL erzählt: „Sie ist sehr selbstbewusst geworden. Sie hat ein paar Gassigänger, dass macht sie total gerne und selbstverständlich mit.” Am liebsten verbringt Nali ihre Zeit draußen und beobachtet alles um sich herum. Ein Job als Hofhund wäre für sie also perfekt!

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Zu viel „freie Hand“ sollten die neuen Besitzer Nali aber nicht lassen, denn die zweijährige ist ein Herdenschutzhund: „Da gibt es territoriale Tendenzen und Ressourcen werden verteidigt”, erklärt Lena Hauschild RTL. „Wenn man das ernst nimmt und Lust hat, mit ihr weiterzuarbeiten, dann ist sie ein mega cooler Begleiter.” Ihre neuen Besitzer sollten deshalb hundeerfahrene bzw. rasseerfahrene geduldige Menschen sein, die ihr genügend Zeit geben und Vertrauen aufbauen.

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Das muss Nalis neues Zuhause mitbringen

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Nali ist auch an einen Maulkorb gewöhnt.
Tierheim Oldenburg

Für Nali wünschen sich die Tierpfleger jetzt ein ruhiges, ebenerdiges Zuhause mit Garten, in dem sie genügend Platz hat, ihre neue Freiheit zu genießen. Mit Kindern oder Kleintieren soll die Herdenschutzhündin nicht zusammenleben. Ein souveräner Zweithund an ihrer Seite wäre dagegen durchaus vorstellbar.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Tierheim Oldenburg, Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz