Drei Tage Einheitsfeier in BremenDiese Bilanz ziehen Polizei und Politik

Die riesige Party ist vorbei!
Drei Tage feiert Bremen das Fest zum Tag der deutschen Einheit. Auch das Who-is-Who der deutschen Politik ist am Samstag (3. Oktober) nach Bremen gekommen. Damit das reibungslos funktionieren konnte, hat sich die Polizei ein umfangreiches Sicherheitskonzept ausgedacht.
Bremer Polizei zeigt sich zufrieden
Für die Bremer Polizei dürften die letzten drei Tage ein Kraftakt gewesen sein. 4000 Einsatzkräfte aus der ganzen Republik sind am vergangenen Wochenende in Bremen im Einsatz gewesen, um für Sicherheit zu sorgen. Und das scheint geklappt zu haben, denn die Polizei gibt sich in einem vorläufigen Fazit zufrieden mit den letzten Tagen. „Nach unserer ersten Bewertung ist unser Sicherheitskonzept aufgegangen. Besonders gefreut haben mich die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung und die zahlreichen Gespräche mit unseren Einsatzkräften“, sagt Polizeipräsident Dirk Fasse.
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Trotzdem ist es laut Polizei zu Ausschreitungen gekommen. Am Freitagabend (2. Oktober) sind Einsatzkräfte im Bremer Viertel beispielsweise mit Pyrotechnik attackiert worden. Mehrere Menschen wurden festgenommen, ein Polizist wurde verletzt. Am Samstagabend (3. Oktober) ist zudem ein homosexuelles Paar von einer Gruppe aus zehn Menschen aufgrund seiner sexuellen Orientierung angegriffen worden. „Eine Personengruppe hat das Paar attackiert, hat es beleidigt und bedroht und auch mit Faustschlägen attackiert und ist anschließend geflüchtet. Unsere Ermittlungen dazu dauern an”, erklärt Franka Haedke von der Bremer Polizei.
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Hunderttausende Besucher sind erwartet worden
Das Land Bremen hat die Feierlichkeiten rund um den Tag der deutschen Einheit traditionell als Vorsitzland des Bundesrates ausgetragen. Zum dreitägigen Bürgerfest ist auch die politische Prominenz erschienen. Darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) und die Ministerinnen und Minister zahlreicher Bundesländer. Bis zu 400.000 Besucher seien über das Wochenende in Bremen erwartet worden, laut Senat seien am Ende sogar rund 550.000 Menschen gekommen. „Ich ziehe ein sehr positives Fazit, sowohl was den offiziellen Festakt angeht, als auch was den Gottesdienst angeht, als auch was das Bürgerfest angeht. Das war eine rundum gelungene Sache“, erklärt Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD). Im nächsten Jahr werden die Feierlichkeiten von Nordrhein-Westfalen ausgetragen.
Verwendete Quellen: Polizei Bremen, eigene RTL‑Recherche



