Seine Frau brachte ihn auf die IdeeDaniel Günther besitzt privat ein Kurbelradio

Für die Krisenvorsorge!
Der Ministerpräsident setzt auf ein Kurbelradio, um im Ernstfall informiert zu bleiben. Warum ihm das Thema Bevölkerungsschutz besonders wichtig ist.
Frau Günther wies ihn auf die Notwendigkeit hin
Ein spezielles Gerät für den Krisenfall: „Wir haben jetzt ein Kurbelradio”, sagte der CDU-Politiker einem Bericht des shz zufolge bei einem Resilienz-Kongress in Kiel. Doch die Idee der Anschaffung kam nicht etwa vom Schleswig-Holstein-Chef selbst! Bevor es das Gerät in den Haushalt der Familie Günther geschafft hat, habe ihn seine Ehefrau jedoch ausdrücklich auf diese Notwendigkeit hinweisen müssen, sagte Günther auf dem Kongress der Zeitung zufolge.
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Kurbelradios kommen ohne Steckdosenstrom aus
Der Hintergrund ist ernst: „Wenn Mobilfunknetz und Internet nicht mehr funktionieren, fallen auch Warnapps oder Handy-Warnungen aus”, heißt es etwa beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Radiosender funktionierten aber auch dann noch. Empfohlen werden daher Auto- oder Kurbelradios sowie batteriebetriebene Radios, da sie keinen Strom aus der Steckdose benötigen.
Günther ist Teil der Kampagne „kommklar_sh”
„Wir müssen in Deutschland mehr Selbstverantwortung hinbekommen. So wie in Finnland”, sagte Ministerpräsident Günther laut shz.
Schleswig-Holstein hatte im Frühjahr die Kampagne „kommklar_sh” ins Leben gerufen. Das Ziel ist, die Menschen in Schleswig-Holstein für den Bevölkerungsschutz zu sensibilisieren. Denn der Krieg in der Ukraine, aber auch extreme Wetterlagen oder Sabotagen etwa an Stromnetzen zeigten, wie verwundbar die kritische Infrastruktur sei und wie groß die Notwendigkeit, auf solche Situationen vorbereitet zu sein, hieß es bei der Vorstellung der Kampagne. Ziel ist es, dass jeder Haushalt für mindestens 72 Stunden ohne fremde Hilfe handlungsfähig und versorgt bleibt. (anr)



