Aufregung um den toten BuckelwalInitiative will DNA-Ergebnisse von Timmy vorstellen

Der tote Wal liegt aufgebläht vor der dänischen Insel Anholt. Es handelt sich um den als Timmy bekannten Buckelwal, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in die Nordsee transportiert wurde. (zu dpa: «Verwesender Buckelwal wird an Land gezogen») +++ dpa-Bildfunk +++
Seit März irrte der Buckelwal in der Ostsee umher. (Archiv)
picture alliance/dpa / Marcus Golejewski
von Henrike Laing

Ist es das nächste Kapitel im Timmy-Drama?
Wochenlang bewegte der gestrandete Buckelwal Timmy die Menschen in ganz Deutschland. Nach seinem Tod war Ruhe eingekehrt – bis jetzt. Am Mittwoch (22. Juli) will die Initiative „Save the Ocean“ mit neuen DNA-Erkenntnissen an die Öffentlichkeit gehen.

Pressekonferenz zu Buckelwal-DNA angekündigt

Im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel findet am Mittwoch um 14 Uhr eine Pressekonferenz zum verendeten Buckelwal statt. Die Initiative Save the Ocean hat dazu über ihre Social Media-Kanäle eingeladen und angekündigt, neue DNA-Ergebnisse vorzustellen. Welche Erkenntnisse präsentiert werden sollen, ist bislang jedoch nicht bekannt. Auch wer die Ergebnisse erhoben hat, wer an der Pressekonferenz teilnehmen wird und welche Expertinnen oder Experten beteiligt sind, wurde im Vorfeld nicht kommuniziert. Formulierungen wie „Die Wahrheit muss endlich ans Licht“ in der Einladung haben bereits vorab für Diskussionen gesorgt.

Video-Tipp: Wal-Experten untersuchen Kadaver

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Buckelwal strandet in Dänemark

Ab Ende März war das Tier, das teils Timmy und Hope genannt wurde, mehrfach vor der deutschen Ostseeküste gestrandet. Eine private Initiative hatte den sehr geschwächten Buckelwal Ende April mit einem Tracker versehrt, per Lastschiff Richtung Nordsee transportiert und dort später ausgesetzt. Einige Zeit nach der kritisierten Aktion war der Wal tot auf Anholt angespült worden. Wal-Experten hatten Proben von dem Tier genommen, bevor der Kadaver abtransportiert wurde.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Instagram Save the Ocean Germany