Warnung vom Deutschen Wetterdienst Teilen Niedersachsens steht extremes Glätte-Wochenende bevor!

In Brandenburg rutschten die Temperaturen am Montag deutlich unter null Grad Celsius. (Archivfoto)
In der Nacht zu Samstag sollen einige Teile Niedersachsens von Eisregen betroffen sein.
Sebastian Gollnow/dpa

Eisregen und spiegelglatte Straßen!
Autofahrer sollen sich laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) auch in der kommenden Nacht und am Samstag auf gefährlich glatte Straßen einstellen. Die Meteorologen geben für einige Landkreise in Niedersachsen eine Unwetterwarnung heraus. Wo es besonders glatt wird und welche Regionen mit Schnee rechnen können.

Eisregen in der Nacht zu Samstag – was Autofahrer jetzt wissen müssen

Für bestimmte Teile Niedersachsens werden erneut spiegelglatte Straßenverhältnisse durch Eisregen erwartet. In der Nacht zum Samstag ab etwa 2 Uhr könne der Eisregen beginnen und bis zum Vormittag andauern.

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Von Eisregen betroffen seien laut dem DWD in den frühen Morgenstunden voraussichtlich unter anderem die Grafschaft Bentheim und das Oldenburger Münsterland. Außerdem wohl betroffen seien die Landkreise Emsland, Landkreis Grafschaft Bentheim, Landkreis und Stadt Osnabrück und Landkreis Vechta. Grund sei ein Niederschlagsgebiet, das aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden nach Niedersachsen zieht.

In Ostfriesland und dem Bremer Raum bis zur Weser soll der Niederschlag am Samstagvormittag ankommen und als Schnee fallen. Zwischen einem und drei Zentimeter Neuschnee sind der Vorhersage des DWD zufolge möglich.

Hier bleiben die Schulen dicht

Mehrere Landkreise in Niedersachsen lassen am Freitagmorgen sicherheitshalber die Schule ausfallen. Auf den Straßen ist die Lage schwierig. Wegen extremer Glätte fällt der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen in der Grafschaft Bentheim aus. „Aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen mit extremer Glätte kann kein sicherer Schülertransport gewährleistet werden, so dass am Freitag, 23. Januar 2026, der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen in der Grafschaft Bentheim ausfällt”, heißt es auf der Internetseite des Landkreises. Die drei berufsbildenden Schulen des Landkreises in Nordhorn wechseln demnach in den Distanzunterricht.

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Eisregen und extreme Glätte haben außerdem zu Schulausfällen in Osnabrück, im Emsland und im Landkreis Vechta geführt.

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Wer entscheidet ob die Schule ausfällt?

Ob der Unterricht ausfällt und die Schule geschlossen bleibt, entscheiden die Landkreise und kreisfreien Städte für ihren Zuständigkeitsbereich. „Bei extremen Wetterverhältnissen wie Eisregen, Schneeverwehungen, Sturm oder Hochwasser kann es in Niedersachsen zu kurzfristigen Unterrichtsausfällen kommen. Ziel ist es, die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg sowie bei der Schülerbeförderung zu gewährleisten”, heißt es auf der Internetseite des Landes Niedersachsen.

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Grundsätzlich gilt, dass Eltern von Schülerinnen und Schülern die eine „unzumutbare Gefährdung” ihrer Kinder auf dem Schulweg durch extreme Wetterverhältnisse befürchten, ihre Kinder auch dann zu Hause behalten oder früher vom Unterricht abholen können, wenn kein genereller Unterrichtsausfall angeordnet worden ist. (dpa/sbo)

Verwendete Quellen: dpa, Bildungsportal Niedersachsen