Feuerwehr läuft die Zeit davon!Kuh steckt bis zum Hals in Gülle

Mit einem großen Aufgebot wird die Kuh gerettet.
Mit einem großen Aufgebot wird die Kuh gerettet.
Sönke Geiken/ Freiwillige Feuerwehr Aurich

Schock auf einem Bauernhof!
In Brockzetel im Landkreis Aurich brechen zwei Kühe durch die Bodenplatten eines Stalls und stürzen in die darunterliegende Güllegrube – ein gefährlicher Unfall! Die Kühe drohen zu versinken.

Nur noch der Kopf guckt raus

Am Mittwochmorgen (21. Januar) gegen 7 Uhr bemerkt der Landwirt das Unglück. Er versucht verzweifelt, seine Tiere selbst zu befreien – vergeblich! Die Feuerwehr rückt an. Die Lage ist kritisch.

Lese-Tipp: Polizei ruft Hilfe – doch gefährlicher Hund ist nur ein verängstigter Welpe

Viel Zeit bleibt den Einsatzkräften nicht, denn eine Kuh steckt schon tief in der Gülle fest, nur noch der Kopf guckt heraus. Das zweite Rind liegt teilweise auf dem ersten Tier – die Rettung wird zum Wettlauf gegen die Zeit!

Video-Tipp: Pony braucht dringend Hilfe!

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Feuerwehrleute steigen in Güllegrube

25 Feuerwehrleute pumpen mit einem Spezialfahrzeug Gülle aus der Grube, um den Pegel zu senken. Sie legen der einen Kuh eine Leine um den Kopf, um sie oben zu halten. Mithilfe eines speziellen Staplers retten sie dann die erste Kuh.

Für das zweite Tier müssen die Feuerwehrleute noch tiefer rein: Mit Leitern und in Schutzanzügen steigen die Einsatzkräfte in die Güllegrube und legen dem Tier ein Rettungsgeschirr an. Damit können sie es endlich herausziehen. Beide Kühe bleiben unverletzt. Was für ein Glück!

Verwendete Quellen: Freiwillige Feuerwehr Aurich, dpa