Seit Silvester fehlte von ihm jede SpurKater Timy nach zwei Wochen aus Kanalisation gerettet

Plötzlich miaut es aus dem Gulli!
Der orange-rote Kater verschwindet im Landkreis Stade an Silvester spurlos. Auch ein Suchaufruf bringt keine Hinweise auf Timy, niemand scheint ihn gesehen zu haben. Jetzt zeigt sich, warum: Am Mittwochabend hört Timys Besitzerin plötzlich leise Geräusche aus einem Gulli. Timy war zwei Wochen lang unter der Erde gefangen!
Feuerwehrleute befreien Kater aus dem Untergrund
Tag für Tag schwand bei seiner Besitzerin die Hoffnung, ihren Timy wiederzusehen. Dass der Kater ganz in der Nähe ist, ahnt sie nicht. Erst am Mittwochabend wird die Frau auf das Miauen aufmerksam, das 50 Meter von ihrem Haus entfernt aus einem Gulli kommt, teilt sie erleichtert in den sozialen Medien.
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Zweieinhalb Meter in der Tiefe steckte Timy fest, als die Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen ihren Rettungseinsatz startet. „Vermutlich war er durch ein defektes Rohr der Oberflächenentwässerung in das verzweigte Kanalsystem geraten“, schreibt die Feuerwehr über ihren Einsatz auf Instagram. In dem unterirdischen Labyrinth sei der Kater dann vermutlich umhergeirrt.
„Wir sind überglücklich und sehr erleichtert!”
Mit viel Geduld, Schläuchen und einer Rohrkamera hätten sich die Einsatzkräfte langsam zu dem Tier vorgearbeitet. Um die Katze nicht zu sehr zu verängstigen, habe die Feuerwehr telefonisch eine Tierärztin um Rat gebeten. Timys Besitzerin habe dabei ebenfalls unterstützt, berichtet die Bild. Die Frau habe immer wieder nach dem Kater gerufen, um ihn zu beruhigen und zum Ausgang zu leiten.

Nach über zwei Stunden folgt dann das Happy End: „Timy konnte unverletzt aus einem Schacht befreit und seiner überglücklichen Besitzerin übergeben werden“, verkünden die Einsatzkräfte den Erfolg. Die bedankt sich auf Social Media nach dem Einsatz bei allen Helfern und allen, die ihr seit Silvester Mut gemacht hätten: „Wir sind überglücklich und sehr erleichtert!“ (okr)


