Jetzt muss er richtig büßen108 statt 50! Fahranfänger rast durch Bremerhaven

Geschwindigkeitskontrolle der Polizei
Mit 108 km/h ist ein 21-Jähriger am Samstagabend (8. August) durch Bremerhaven gerast. (Symbolbild)
Michael Bahlo/dpa

Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt.
Ein 21-Jähriger ist in Bremerhaven mit mehr als doppelt so hoher Geschwindigkeit durch die Stadt geprescht als eigentlich erlaubt. Die Polizei stoppte den Raser, der nun mit heftigen Konsequenzen rechnen muss. Vor allem, weil den Beamten bei einer anschließenden Kontrolle ein Detail auffällt.

Fahranfänger ist noch in der Probezeit

Am Samstagabend erfasst die Polizei bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Bremerhaven plötzlich einen Wagen, der mit 108 Kilometern pro Stunde auf der Straße unterwegs ist und damit gleich mal doppelt so schnell fährt als eigentlich erlaubt ist. Zulässig sind an der Stelle nämlich lediglich 50 km/h.

Lese-Tipp: E-Scooter-Fahrer flieht vor Polizei – mit 100 Kilometern pro Stunde!

Am Steuer sitzt dabei ein erst 21-jähriger Mann. Besonders brisant: Bei einer anschließenden Kontrolle stellen die Beamten fest, dass er sich noch in der Probezeit befindet. Laut ADAC gilt diese grundsätzlich für zwei Jahre für jeden, der erstmalig einen Führerschein der Klassen A,B,C oder D erwirbt.

Video-Tipp: Kommt bald das Verbot der Blitzer-Apps?

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Raserei kostet ihn mehrere Hundert Euro Strafe

Handelt es sich um einen schwerwiegenden Verkehrsverstoß wie in diesem Fall, könne sich die Probezeit auch schnell mal um weitere zwei Jahre verlängern, heißt es seitens des ADAC. Ob die Probezeit des 21-Jährigen jedoch verlängert wird und er zusätzlich ein Aufbauseminar besuchen muss, ist derzeit zwar noch offen. Und trotzdem dürfte dem 21-Jährigen die Raserei mindestens im Geldbeutel weh getan haben. Laut Polizei muss der junge Mann nun knapp 600 Euro Bußgeld zahlen. Außerdem erhält er zwei Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot. (pba)

Verwendete Quellen: dpa, ADAC