„Plötzlich war ich nicht mehr in meinem Körper”Emely Hüffer schildert Nahtoderfahrung nach Geburt ihres Sohnes

Wie kann der schlimmste Tag deines Lebens gleichzeitig der schönste sein?
In ihrem Podcast „Hot Soul“ offenbart Emely Hüffer jetzt erstmals, wie dramatisch die Geburt von Sohn Ocean wirklich war. Der Reality-Star verlor extrem viel Blut. Am Ende mussten die Ärzte eine radikale Entscheidung treffen.
„Ich dachte, es ist ein normaler Schmerz”
In ihrer Podcastfolge am Muttertag erzählt die 29-Jährige unter Tränen von den traumatischen Erlebnissen, die sie bis heute nicht loslassen. Bekannt wurde Emely 2023 durch „Too Hot to Handle: Germany“. Dort lernte sie ihren Ex-Freund Kevin Njie kennen. Ihr gemeinsamer Sohn Ocean kam am 21. Januar 2023 zur Welt. Geplant war dabei eine Hausgeburt. Doch dann kam alles anders.
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Nach drei Tagen Wehen sei sie völlig am Ende gewesen. „Die Schmerzen waren so unglaublich stark, das war Sterben für mich“, sagt sie. Damals habe sie nicht gewusst, dass diese Schmerzen nicht normal waren: „Ich dachte, es ist ein normaler Schmerz und dass sich das so anfühlen muss.“ Ein gefährlicher Trugschluss. Als ihre Familie ins Haus kam, um bei der Geburt dabei zu sein, konnte Emely sie kaum noch wahrnehmen. Sie beschreibt den Zustand wie einen Tunnel. „In diesem Haus bin ich gestorben, so hat sich das angefühlt.“
Ärzte entfernen Emelys Gebärmutter
Da sich der Herzton ihres ungeborenen Sohnes verschlechtert, wird Emely notfallmäßig ins Krankenhaus gebracht. „Ich weiß heute, dass [...] Ocean in diesem Moment mein Leben gerettet hat, denn wenn mit ihm nichts falsch gewesen wäre, hätte ich niemals diese Geburt ins Krankenhaus verlegt”, so die Influencerin, die im Netz unter dem Namen Emskopf bekannt ist. Doch nach einem Kaiserschnitt kommt es für die Mutter aufgrund innerer Blutungen zum dramatischen Überlebenskampf. „Ich habe viereinhalb Liter Blut verloren“, schildert Emely. Um sie zu retten, bleibt am Ende nur ein drastischer Schritt. Die Ärzte entfernen ihr die Gebärmutter.
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Emely spürt Trennung von ihrem Körper
Sechs Stunden lag Emely nach eigener Aussage wach auf dem Operationstisch. „Das ist die schlimmste und größte Nahtoderfahrung in meinem ganzen Leben. Ich habe einfach innerlich gedacht, ich sterbe gerade.“ In dieser totalen Erschöpfung spürte sie eine tiefe Trennung von ihrem Körper: „Ich war nicht mehr hier. Plötzlich war ich nicht mehr in meinem Körper, bloß noch ein Teil des Universums.“
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Für Emely ist dieser Moment der Ursprung ihrer heutigen Spiritualität. „Das war der einflussreichste Moment in meinem Leben“, sagt sie. Auch die Ärzte seien nach dem Eingriff emotional erschöpft gewesen. „Sie haben mir gesagt, dass sie so etwas noch nie erlebt hätten“, erzählt Emely. Der Verlust ihrer Gebärmutter bleibt. Und doch sagt die Mutter heute über diese Entscheidung: „Dafür, dass ich heute hier stehen kann und dass Ocean eine Mutter hat, würde ich das immer wieder opfern.“
Verwendete Quellen: Youtube, Gala, 20min.ch



