Alkohol statt Wasser und zu wenig FutterMaddox war ein „Unvermittelbarer” – bei Manuela durfte seine Seele heilen

„Der hatte wirklich gelitten.”
Mischlingshund Maddox Leben war viele Jahre lang geprägt von Gewalt und Misshandlung. Erst durch die Arbeit von Martin Rütter und seinem Team durfte der Rüde im Alter von zehn Jahren lernen, was es heißt, geliebt zu werden. Nur leider blieb es ein kurzes Glück.
Mischlings-Rüde Maddox wurde „geistig gebrochen”
Der Mischlings-Rüde kam nach einer Beschlagnahmung in eine Pflegestelle in Friesenhagen, wo sich die Tierschützer Jutta und Marcel um ihn kümmerten. Doch dies sollte nicht seine Endstation sein. Nachdem er von seinen vorigen Haltern jahrelang psychisch und physisch misshandelt wurde, sollte er den Rest seines Hundelebens in einem liebevollen Zuhause verbringen.
Aber die Vermittlung gestaltete sich schwierig. Maddox zeigte nicht nur neurologische Auffälligkeiten, sondern auch heftige Abwehrreaktionen, wenn man ihn an bestimmten Stellen berühren wollte, außerdem hatte er eine Futteraggression, gab man ihm etwas zu Essen verteidigte er es mit allen Zähnen. All das seien laut Tierpfleger Marcel die Folgen seiner Misshandlung. Die Hundeprofis gingen davon aus, dass man Maddox nicht nur getreten und geschlagen hatte, sondern dass man ihm statt Wasser Hochprozentiges und obendrein viel zu wenig Futter gegeben hatte. Er sei „geistig gebrochen worden”. Und auch Martin Rütter war sich sicher: „Der hatte wirklich gelitten.”
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14 glückliche Monate voller Hundeliebe, Lebensfreude und Vertrauen
Doch auch wenn es zunächst unmöglich schien, so fand sich selbst für den „Unvermittelbaren mit gebrochener Seele“ ein neues Zuhause. Manuela, eine Tierärztin im Vorruhestand, nahm sich des zehnjährigen Maddox an. Und schon nach kurzer Zeit war er nicht mehr wiederzuerkennen: Bei Manuela blühte Maddox so richtig auf, lernte, was Hundeliebe bedeutet und erlebte das erste Mal Lebensfreude pur. Und – und das ist für Martin Rütter das Erstaunlichste – Maddox lernte, zu vertrauen, suchte sogar Nähe und Körperkontakt. Bei Manuela konnte seine geschundene Seele endlich heilen.
Leider war Maddox glückliche Lebenszeit nicht von langer Dauer – nach 14 Monaten in seinem neuen Zuhause starb er. Wahrscheinlich hatte er einen Tumor, dank Manuelas Erfahrung als Tierärztin aber keine Schmerzen. Maddox sei friedlich eingeschlafen.
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So traurig das auch ist, findet Rütter: „Dass Maddox nochmal 14 tolle Monate hatte […] dass der in der letzten Phase seines Lebens nochmal aufblühen durfte und ne richtig tolle Zeit hatte, das kann man gar nicht hoch genug bewerten.“
„Die Unvermittelbaren – Mit Martin Rütter” auf RTL+ streamen

Bei „Die Unvermittelbaren – Mit Martin Rütter” auf RTL+ könnt ihr euch Maddox bewegende Geschichte, sowie die vieler weiterer vermeintlich unvermittelbarer Hunde anschauen, die mit Hilfe vieler Trainingsstunden durch Martin Rütter und sein Team den Weg vom Tierheim in ein neues glückliches Zuhause finden.
Verwendete Quelle: RTL+



