Amtliche Warnung des DWD verschärftRTL-Hitze-Ticker: Zwei Arbeiter sterben bei Unfall auf Autobahn 31 - kilometerlanger Stau in der Gluthitze

Die Hitze hat Deutschland fest im Griff!
Seit Tagen halten sich die Temperaturen schon im mittleren bis oberen 30er-Bereich, täglich erreichen uns Wetterwarnungen. Und es soll auch weiter heiß bleiben. Alles, was ihr rund um die aktuelle Hitzewelle wissen müsst, lest ihr im Hitze-Ticker auf RTL.de.
Alles zur aktuellen Hitzewelle im Hitze-Ticker auf RTL.de
Zwei Arbeiter sterben bei Unfall auf Autobahn 31: Mega-Stau in Gluthitze
Zwei Arbeiter sind bei einem Unfall an einer Baustelle auf der A31 im Emsland ums Leben gekommen. Bei einem der Männer habe es noch Reanimationsversuche gegeben, sagte Daniel Wester von der Freiwilligen Feuerwehr Groß Hesepe. Doch für die 34 und 60 Jahre alten Arbeiter kam jede Hilfe zu spät. Zwei weitere Menschen kamen leicht verletzt mit einem Krankenwagen in eine Klinik, darunter ein 36 Jahre alter Lkw-Fahrer, der als Unfallverursacher gilt.
Was bisher über den Unfall bekannt ist
Die Fahrzeuge wurden stark beschädigt, eines blockierte quer die Autobahn. Auf der Fahrbahn lagen Scherben, Trümmer sowie Werkzeuge wie ein Handbesen und eine Schaufel. Einsatzkräfte versuchten mit rotem Sand, Flüssigkeiten unter den Fahrzeugen zu binden.
Kilometerlanger Stau bei Hitze
Die Autobahn in Fahrrichtung Süden ist bis in den Abend gesperrt, die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau - bei extremer Hitze. Einsatzkräfte leiteten die Autos um. "Die Autobahn bleibt noch länger gesperrt", sagte Wester am Nachmittag.
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Trinkwasser wird knapp! Strenge Regeln in vier OWL-Kommunen – sonst Bußgeld
Wie lange der Ausnahmezustand gelten soll, ist offen. Die Lage werde täglich neu bewertet. Weil die Gesamtsituation aufgrund dauerhaft geringerer Trinkwassermengen einzelner Zulieferer auch ohne die aktuellen Spitzenverbräuche angespannt sei, könne die Verordnung auch „weit über die akute Hitzeperiode bestehen bleiben“, heißt es beim WBV „Am Wiehen“.
Es wird zum Sparen aufgerufen. In den vier Gemeinden Hille, Hüllhorst, Löhne und Bad Oeynhausen im Nordosten NRWs stand die Ampel bereits seit mehreren Tagen auf Rot.
Doch der damit verbundene Appell auf nicht notwendige Nutzung zu verzichten, habe nicht ausreichend gewirkt. „Die Verbrauchsmengen haben ein Niveau erreicht, das sich allein über Freiwilligkeit nicht mehr beherrschen lässt“, so Michael Kasche, Bürgermeister in Hüllhorst und Vorsteher im Wasserbeschaffungsverband. „Wir müssen die Versorgung für alle schützen – und das geht jetzt nur noch mit verbindlichen Regeln für alle.“ (dpa)
Aktuelle Temperaturen sind „rekordverdächtig“ – wie lange noch?
Am Freitag greife die Hitze dann auch auf das restliche Land über. Weniger als 35 Grad gebe es dann nur noch nördlich der Elbe und gebietsweise südlich der Donau, hieß es. Ansonsten werde es zwischen 36 und 38 Grad warm, in der Südwesthälfte teils zwischen 39 und 40 Grad.
Wann wird es wieder kühler?
„Echte Linderung ist bezüglich der Hitze auch nicht absehbar in Sicht“, schreibt Dietzsch. „Erst zu Beginn der kommenden Woche deutet sich eine leichte Abkühlung an, die aber nach den aktuellen Prognosen auch nur den Nordwesten erreicht.“ Sonst liegen die Temperaturen demnach auch weiterhin bei über 30 Grad. „Diese bereits jetzt rekordverdächtige und zunehmend extreme Hitzewelle dauert also noch mindestens die ganze Woche an!“ (dpa)
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Teile Nordrhein-Westfalens, Baden-Württembergs und von Rheinland-Pfalz sind mittlerweile sogar dunkellila eingefärbt – hier wird vor extremer Hitze gewarnt.
Die Warnung gilt ab Dienstag, 23. Juni für die folgenden Landkreise in Baden-Württemberg:
- Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg
- Kreis Emmendingen
- Ortenaukreis
- Kreis Rastatt
- Stadt Baden-Baden
- Kreis und Stadt Karlsruhe
- Enzkreis und Stadt Pforzheim
- Stadt Stuttgart
- Kreis Ludwigsburg
- Kreis und Stadt Heilbronn
- Rhein-Neckar-Kreis und Stadt Heidelberg
- Stadt Mannheim
- Kreis Germersheim
- Kreis Südliche Weinstraße
- Stadt Landau in der Pfalz
- Rhein-Pfalz-Kreis und Stadt Ludwigshafen
- Stadt Speyer
- Stadt Frankenthal (Pfalz)
- Stadt Worms
- Kreis Bad Dürkheim
- Stadt Neustadt an der Weinstraße
- Eifelkreis Bitburg-Prüm
- Kreis Vulkaneifel
- Kreis Ahrweiler
- Kreis Ahrweiler
- Kreis Altenkirchen (Westerwald)
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Drei Tote nach Badeunfällen aus dem Rhein in Hessen geborgen
Am Samstagabend hatte nach Polizeiangaben zunächst die Familie eines 50-Jährigen ihren Angehörigen als vermisst gemeldet. Er sei rund zweieinhalb Stunden zuvor in den Rhein bei Biblis im Landkreis Bergstraße schwimmen gegangen, aber nicht wie sonst nach etwa einer Stunde zurückgekehrt. Daraufhin suchte die Polizei unter anderem per Boot und Hubschrauber den Rhein ab, konnte den Mann aber nicht entdecken.
Noch während die Beamten im Einsatz waren, hatten Passanten sie vom Ufer aus auf einen weiteren Unglücksfall aufmerksam gemacht. Dabei waren zwei 23- und 27-jährige Nichtschwimmer auf Höhe der sogenannten Nato-Rampe im Rhein untergegangen. Hinzu gerufene Retter der Feuerwehr, der Rettungsdienste und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) machten sich auf die Suche, konnten die beiden Männer aber nicht finden. Notfallseelsorger betreuten Zeugen des Unglücks.
Explosives Gefahrgut – Sperrung der A8 wieder aufgehoben
Nach einem mehrstündigen Großeinsatz wegen eines Gefahrguttransporters bei Wiesensteig ist die Sperrung der Autobahn 8 in Richtung München wieder aufgehoben worden. Die Gefahr einer möglichen Explosion sei abgewendet worden, teilte die Polizei mit. Spezialisten des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr und einer Fachfirma hätten Entwarnung gegeben. Der Lastwagen konnte seine Fahrt demnach mit Unterstützung der Polizei fortsetzen.
Der mit rund 40.000 Litern organischem Peroxid beladene Laster war mutmaßlich wegen eines Defekts im Motorraum am Montag gegen 15.00 Uhr liegen geblieben. Weil sich der Gefahrstoff erhitzte, konnte eine Explosion nicht ausgeschlossen werden. Die Autobahn in Richtung München wurde daher zwischen Mühlhausen im Täle und Hohenstadt bis nach Mitternacht gesperrt, erklärte die Polizei am frühen Morgen. Durch die Vollsperrung kam es demnach zu Verkehrsbehinderungen und kilometerlangen Staus.
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