Rätselhafter FundVermisste Corina Niemand aus Dresden: Bringt ein einzelner Knochen die Ermittler auf ihre Spur?

Bislang gibt es nur eine einzige Spur!
Seit mehr als zwei Jahren wird die Wissenschaftlerin Corina Niemand (43) inzwischen vermisst. Nach ihrem rätselhaften Verschwinden gehen Ermittler inzwischen davon aus, dass die Dresdnerin nicht mehr am Leben ist. Grund dafür ist der Fund eines Knochens, der der 43-Jährigen zugeordnet werden konnte. Mit neuer Technik ist nun die Hoffnung groß, die Vermisste endlich zu finden.
Ermittler setzten auf Bodenradar
Mit Drohnen suchte das Technische Hilfswerk bereits erfolglos die Gegend rund um den Fundort ab. In einem nächsten Schritt wollen die Ermittler am Boden weitere Untersuchungen durchführen. „Wir prüfen derzeit, ob wir ein Bodenradar einsetzen“, bestätigt Polizeisprecher Lukas Reumund (48) einen Bericht von Kripo Live.
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Ostern dieses Jahres machte ein Mann auf seinem Grundstück den beunruhigenden Knochenfund. „Ich habe ihn im Zuge von Ostervorbereitungen gefunden“, erklärt er Tag24. Als ein befreundeter Arzt ihm bestätigt, dass es sich um einen menschlichen Knochen handelt, habe er die Polizei alarmiert.
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Der Fundort befindet sich unterhalb der Begerburg, die auf einem Felsvorsprung im Dresdner Stadtteil Dölzschen thront. Corina Niemand wohnte vor ihrem Verschwinden in unmittelbarer Nähe. In der Umgebung soll sie nach Erkenntnissen der Polizei oft spazieren gegangen sein.
Aus der eigenen Wohnung verschwunden
Corina Niemand verschwindet an einem Sonntagmorgen (23. März 2024) aus ihrer Wohnung. Als ihr Freund um 5 Uhr morgens von dort aufbricht, ahnt er nicht, dass er die 43-Jährige zum letzten Mal sieht. Das Paar wollte sich eigentlich am Nachmittag in Leipzig treffen, berichtet Tag24.
Doch schon am Vormittag kann der Partner Corina nicht mehr erreichen. Schon seine ersten Nachrichten um 7.24 Uhr seien unbeantwortet geblieben. Nachdem weitere Anrufe ebenfalls ins Leere laufen, alarmiert der Mann die Polizei.
Schicksal weiter ungeklärt – Polizei bittet um Mithilfe
Mit ihrem Freund soll die Wissenschaftlerin eine offene Beziehung geführt haben, berichtet Tag24. Heimliche Verabredungen seien zwar ausgeschlossen gewesen. Doch Corina soll online anonyme Männerkontakte gepflegt haben, wie die Ermittlungen ergeben. Vor dem Knochenfund fahndete die Polizei außerdem international nach der Vermissten – unter anderem in Spanien und auf Hawaii. Niemand habe dort zeitweise während ihres Studiums gelebt.
Trotz des Knochenfundes bleibt das Schicksal der Dresdnerin ungeklärt. Die Ermittler können derzeit weder einen Unfall noch einen Suizid oder ein Gewaltverbrechen ausschließen. Deshalb wird weiterhin intensiv nach Zeugen gesucht. Besonders wichtig sind Hinweise darauf, wo und wann Corina Niemand nach dem 23. März 2024 möglicherweise noch gesehen wurde oder was zu ihrem Verschwinden geführt haben könnte. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0351/4832233 entgegen.
Verwendete Quellen: Polizei Sachsen, Tag24, Kripo Live



