US-Wahl 2024 im Live-Ticker auf RTL.deStreit um Wahl: Mann schießt auf drei Frauen und verletzt eine schwer

von Roger Saha, Annika Redmer, Deborah Göpferich und Eva Johanna Onkels

Willkommen beim Live-Ticker zur US-Wahl 2024 auf RTL.de!
Donald Trump kehrt nach vier Jahren Pause als US-Präsident ins Weiße Haus zurück. Nach einem hitzigen und oft explosiven Wahlkampf hat Trump seine demokratische Konkurrentin, die amtierende Vizepräsidentin Kamala Harris, überraschend deutlich besiegt.

Alle Infos und News zur US-Wahl hier im Liveticker

Key updates
Uli Vonstein
Der Live-Ticker zur US-Wahl 2024 wird nicht weiter aktualisiert 
Uli Vonstein

Streit um Wahl: Mann schießt auf drei Frauen und verletzt eine schwer

Drei Frauen wurden durch Schüsse in Miami im US-Bundesstaat Florida verletzt. Eine von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Sie habe einen Bauchschuss erlitten, sagte Polizeisprecher Mike Vega dem US-Sender CBS. 

Dem Vorfall ging ein Streit um die US-Wahl voraus. "Das ist etwas, das uns Sorgen bereitet", sagte Vega. "Es gibt keinen Platz für Gewalt, insbesondere nicht wegen politischer Meinungsverschiedenheiten", so Polizeisprecher Vega. 

Wie Vega dem Sender weiter sagte, habe eine größere Gruppe Menschen anfangs friedlich gefeiert und getanzt. Dann sei es zu einer Diskussion um die Wahl gekommen, die in Streit mündete. Ein Mann habe seine Waffe aus dem Auto geholt und das Feuer eröffnet. Die Opfer seien wzischen 20 und 30 Jahre alt.  

Polizeieinsatz in Miami, wo ein Mann nach einemStreit auf drei Frauene geschossen hat
Polizeieinsatz in Miami, wo ein Mann nach einemStreit auf drei Frauene geschossen hat . CNN
Annika Redmer

Trump: Mit 70 Staats- und Regierungschefs telefoniert

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat nach seinem Wahlsieg eigenen Angaben zufolge mit etwa 70 Staats- und Regierungschefs gesprochen - nicht jedoch mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Trump sagte in einem Interview mit dem TV-Sender NBC, er gehe davon aus, dass es bald zu einem entsprechenden Gespräch kommen werde. 
Putin hat Trump bereits öffentlich gratuliert und sich grundsätzlich offen gezeigt für eine Wiederaufnahme des Kontakts. Zugleich betonte er, dass er Trump nicht selbst anrufen werde, weil viele westliche Führer den Kontakt mit Russland heute lieber mieden.
Annika Redmer

Putin gratuliert Trump zum Wahlsieg

Der russische Staatschef Wladimir Putin hat dem designierten US-Präsidenten Donald Trump mit einiger Verspätung zur Wiederwahl gratuliert. Putin sagte am Donnerstag bei einer Fragerunde während einer Konferenz in Sotschi am Schwarzen Meer, er würde gerne die Gelegenheit ergreifen, um Trump zu gratulieren. Es war seine erste öffentliche Reaktion auf den Ausgang der Wahl in den USA.
Trump hatte in der Vergangenheit mehrfach sein gutes Verhältnis zu Putin betont, seine Kritiker werteten diese Nähe als Gefahr für die Interessen der USA. Trumps demokratische Gegnerin Kamala Harris hatte im Wahlkampf gesagt, Trump sei empfänglich für Schmeicheleien und Manipulationsversuche von Autokraten.

Wahlbeteiligung könnte Rekordwert erreichen

Analysten gehen von einer extrem hohen Wahlbeteiligung aus. Vor vier Jahren gaben 155 Millionen Amerikaner ihre Stimme ab – 2024 Jahr könnten es noch mehr sein.

Joe Biden hat den Einsatz Deutschlands für die Ukraine gewürdigt.
Der 46. US-Präsident Joe Biden (81) tritt nicht erneut an.
Soeren Stache/dpa

Streaming Tipp: Wie tickt das Land, dessen Wahl die ganze Welt beeinflusst? Entdecke weltweit gefeierte Serien, Blockbuster-Filme und hochwertige Dokus – und folge unseren Reportern ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten auf RTL+

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Wie läuft die Wahl in den USA ab?

Anders als in Deutschland wählen die Amerikaner nicht direkt, sondern entscheiden über Wahlleute, die im Dezember den Präsidenten offiziell bestätigen. Die sogenannten Swing States – wie Michigan, Pennsylvania oder Arizona – sind dabei entscheidend und könnten das Ergebnis maßgeblich beeinflussen.

Was sind Swing States?

In den USA gibt es beim Wahlverhalten starke geografische und demografische Unterschiede: Städter und Menschen an der Ost- und Westküste wählen häufiger die Demokraten. Wähler in ländlicheren Gebieten und in den Staaten im Südosten stimmen eher für die Republikaner. Aufgrund von historischen Erfahrungen gilt es schon jetzt in über 40 Staaten als sicher, wer gewinnt. Der Wahlkampf konzentriert sich auf sieben Bundesstaaten in der Mitte, die in der Vergangenheit mal für die eine, mal für die andere Partei gestimmt haben. Sie werden in den USA „Swing States” genannt. In Michigan, Pennsylvania und Wisconsin im Norden und in Nevada, Arizona, Georgia und North Carolina im Süden kommt es auf jede Stimme an.

Warum wird in den USA an einem Dienstag gewählt?

Die Wahl am Dienstag nach dem ersten Montag im November hat historische Gründe: 1845 entschied der Kongress, dass dieser Tag optimal für die ländliche Bevölkerung sei – nach der Ernte und ohne den Sonntag als Gottesdiensttag zu stören. (kra, mit dpa)