Ultimatum an TeheranTrump droht Iran mit „Vernichtung” seiner Feinde

March 16, 2026, Undisclosed Location, United States: Two U.S. Navy F/A-18 Super Hornet fighters, launch off the flight deck of the Nimitz-class aircraft carrier USS Abraham Lincoln during Operation Epic Fury, March 3, 2026, from an undisclosed location. (Credit Image: © Us Navy/U.S. Navy/Planet Pix via ZUMA Press Wire
Die US-Streitkräfte bleiben schussbereit.
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Mit dem Waffenstillstand zwischen den USA und Iran stehen Verhandlungen über ein Abkommen an. Sollte es derweil zu Verstößen durch Teheran kommen, will US-Präsident Trump erneut angreifen. Er glaubt aber nicht, dass es so weit kommt.

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einer neuen militärischen Eskalation gedroht, falls Teheran sich nicht komplett an die Waffenruhe halten sollte. Die Schiffe, Flugzeuge und Soldaten des US-Militärs würden, gegebenenfalls auch mit zusätzlicher Ausrüstung, rund um den Iran stationiert bleiben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Dies gelte, bis das „erzielte WIRKLICHE ABKOMMEN vollständig eingehalten wird“. Es werde alles bereithalten, was für die „Vernichtung“ eines bereits geschwächten Gegners notwendig sei, schrieb er weiter.

Sollte dies nicht geschehen, werde es zu deutlich stärkeren militärischen Maßnahmen kommen. Dann beginne das „Schießen“ - „größer, besser und stärker“ als je zuvor, warnte Trump. Er bezeichnete dieses Szenario gleichzeitig als „höchst unwahrscheinlich“.

Die befristete zweiwöchige Waffenruhe soll den Konfliktparteien Zeit geben, ein umfassendes Abkommen für eine Beilegung des Konflikts auszuhandeln. Trump wiederholte in seinem Post zentrale Forderungen der USA: Der Iran dürfe keine Atomwaffen haben, zudem müsse die Straße von Hormus „offen und sicher“ sein. Trump erklärte zudem, das US-Militär rüste weiter auf und freue sich bereits „auf seine nächste Eroberung“.

Verwendete Quellen: rog/dpa