An Vogelabwehr-SpießTaube in Lübecker Bahnhof aufgespießt – Peta will Bahn anzeigen

Die Taubenabwehrstachel sollen die Vögel eigentlich fernhalten, doch häufig werden sie zur Todesfalle.
Die Taubenabwehrstachel sollen die Vögel eigentlich fernhalten, doch häufig werden sie zur Todesfalle.
PETA

Eine Taube stirbt qualvoll, jetzt steht die Deutsche Bahn in der Kritik!
Am Lübecker Hauptbahnhof ist ein Vogel auf einem Metallspieß verendet, der Tauben abhalten soll. Tierschützer sprechen von einem „Skandal auf Kosten wehrloser Tiere“.

Passanten entdeckten die Taube, die unter dem Dach des Lübecker Hauptbahnhofs an sogenannten Vergrämungsspikes hing – offenbar aufgespießt und dort gestorben. Die Metallstacheln sollen eigentlich verhindern, dass sich Vögel auf Vorsprüngen niederlassen, doch in diesem Fall wurde der Abwehrschutz zur tödlichen Falle. Laut Hinweisgebern sei der gesamte Innenraum des Bahnhofs mit solchen Spikes ausgestattet, die Situation für die dort lebenden Tauben „schon länger katastrophal“.

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Die Bilder des toten Vogels verbreiteten sich schnell, sorgten in sozialen Netzwerken und bei Tierschützern für Empörung. Peta meldete den Fall bereits beim Veterinäramt Lübeck und kündigte an, Strafanzeige gegen die Verantwortlichen – unter anderem die Deutsche Bahn – zu erstatten.

Aus Sicht der Aktivisten sei klar: Wer solche Vorrichtungen anbringe, müsse sicherstellen, dass sie keine Tiere verletzen oder töten. Laut der Lübecker Nachrichten prüft die Bahn nach eigenen Angaben den Vorfall und will klären, wie es zu dem grausamen Tod kommen konnte und ob die Anlage verändert werden muss.

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Für Reisende ist die tote Taube am Lübecker Hauptbahnhof ein Schockbild – für Tierschützer ein weiteres Beispiel dafür, wie schnell aus einer „Taubenabwehr“ ein qualvoller Tod wird.

Verwendete Quelle: PETA, ln-online.de