Unsicherheit an der Zapfsäule wächstSpritpreise könnten im Juli steigen – Tankrabatt läuft Ende Juni aus

Im Juni 2026 stehen für Verbraucher in Deutschland erneut spürbare Veränderungen an.
Besonders an den Tankstellen könnte es ungemütlich werden: Mit dem möglichen Ende des Tankrabatts drohen steigende Spritpreise – und damit höhere Kosten für Benzin und Diesel.
Tankrabatt läuft Ende Juni aus
Noch bis zum 30. Juni gilt der sogenannte Tankrabatt. Sollte die befristete Maßnahme nicht verlängert werden, rechnen Experten damit, dass die Benzin- und Dieselpreise ab Juli wieder spürbar anziehen.
Aktuell profitieren Autofahrer von einer Kombination aus gesenkter Energiesteuer und reduzierter Mehrwertsteuer, die insgesamt zu einer Entlastung von rund 16,7 bis 17 Cent pro Liter führt. Dadurch ist Kraftstoff an den Zapfsäulen derzeit entsprechend günstiger.
Video-Tipp: Tankrabatt wird kaum an Verbraucher weitergegeben
Ab dem 1. Juli könnte dieser Vorteil wieder vollständig entfallen. Die Energiesteuersätze steigen dann rechnerisch auf 65,45 Cent pro Liter bei Benzin und 47,04 Cent pro Liter bei Diesel.

Verbraucher sollten sich auf höhere Preise einstellen
Sollte der Tankrabatt nicht verlängert werden, dürfte sich die Preisentwicklung direkt an den Zapfsäulen bemerkbar machen. Besonders in der Übergangsphase Ende Juni und Anfang Juli rechnen Experten mit stärkeren Schwankungen.
Ein genauer Beschluss der Regierung wird erst gegen Ende des Monats erwartet, die politische Unsicherheit sorgt jedoch bereits jetzt für Diskussionen.
Lese-Tipp: Tanken, Honig, Online-Shopping: Das sind die Änderungen im Juni!
Wer versucht, sich vor möglichen Preiserhöhungen mit Kraftstoff einzudecken, sollte die gesetzlichen Vorgaben beachten. Beim privaten Transport gelten klare Grenzen: Pro zugelassenem Behälter sind bis zu 60 Liter erlaubt, insgesamt maximal 240 Liter pro Beförderungseinheit.
Auch bei der Lagerung in privaten Räumen gibt es Einschränkungen. In der Regel dürfen in Kellern oder Kleingaragen höchstens 20 Liter Benzin und 200 Liter Diesel in geeigneten Behältnissen aufbewahrt werden. Zudem ist Vorsicht geboten, wenn Kraftstoff ins Ausland mitgenommen wird: Die erlaubten Mengen unterscheiden sich je nach Land teilweise deutlich.
Verwendete Quelle: Tagesspiegel, web, Merkur
































