Unheimliche Mordserie gibt Rätsel aufSerienkiller-Angst in Südafrika! Neun Frauen in acht Wochen tot aufgefunden

Sogar der Staatspräsident schaltet sich jetzt ein!
Innerhalb von rund zwei Monaten werden in Südafrika immer wieder Frauen tot aufgefunden. Mehrere Opfer sind nackt oder teilweise entkleidet, bei einigen gibt es Hinweise auf Fesselungen. Die Polizei untersucht die Fälle gemeinsam – doch ob tatsächlich ein Serienkiller dahintersteckt, ist noch völlig offen.
Frauen innerhalb weniger Wochen tot aufgefunden
Die Serie beginnt am 15. Juli. Seitdem werden in der südafrikanischen Metropolregion Ekurhuleni östlich von Johannesburg immer wieder tote Frauen entdeckt. Bis Mitte September steigt ihre Zahl auf neun. Die Opfer sind zwischen 20 und 38 Jahre alt.
Wie oe24 berichtet, weisen mehrere Fälle auffällige Gemeinsamkeiten auf. Einige Frauen werden nackt oder teilweise entkleidet gefunden, bei anderen gibt es Hinweise darauf, dass sie gefesselt worden waren. Zu den Opfern gehört die 38-jährige Elizabeth Moselakgomo. Sie war zu einer Laufrunde aufgebrochen, anschließend wurde sie vermisst. Später fand man ihre Leiche.
Das bislang neunte Opfer wird am 17. September in Dawn Park entdeckt. Die etwa 30 Jahre alte Frau ist teilweise bekleidet und weist Verletzungen auf. Ihre Identität ist zunächst nicht bekannt.
Steckt wirklich ein Serienkiller dahinter?
Genau diese Frage beschäftigt inzwischen viele Menschen in der Region. Die Polizei hält sich mit einer solchen Einordnung jedoch zurück. Zwar werden die Todesfälle gemeinsam untersucht, bislang ist aber kein eindeutiger Zusammenhang zwischen allen neun Fällen nachgewiesen.
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Auch die Vorgehensweise und mögliche Motive könnten sich unterscheiden. Bei einem der jüngsten Todesfälle prüfen die Ermittler beispielsweise, ob ein Konflikt innerhalb einer Beziehung eine Rolle gespielt haben könnte. Im Zusammenhang mit diesem Fall wurden ein Mann und zwei Frauen festgenommen. Dass die drei Verdächtigen etwas mit den anderen Todesfällen zu tun haben, ist bislang nicht belegt.
Die Ermittlungen laufen inzwischen auf breiter Front. Ein spezialisiertes Team aus Ermittlern, Geheimdienstmitarbeitern und Forensikern soll mögliche Verbindungen zwischen den Fällen aufdecken. Für entscheidende Hinweise wurde zudem eine Belohnung von 400.000 Rand (etwa 21.500 Euro) ausgesetzt.
Behörden rufen Frauen zu besonderer Vorsicht auf
Die ungeklärten Todesfälle sorgen in Ekurhuleni für wachsende Verunsicherung. Die Behörden rufen Frauen dazu auf, möglichst nicht allein unterwegs zu sein, Fremden gegenüber vorsichtig zu bleiben und Vertrauenspersonen mitzuteilen, wohin sie gehen.
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Auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat die Aufklärung der Fälle zur Priorität erklärt. Die Regierung reagiert damit auf die öffentliche Empörung und die Sorge vor weiterer Gewalt gegen Frauen.
Verwendete Quellen: oe24.at


