Oh nein! Timmy 2.0?Schon wieder ist ein Wal auf dem Weg in die Ostsee

Die Schwanzflosse eines Buckelwals
Buckelwale haben in der Ostsee kaum Überlebenschancen. (Symbolbild)
picture alliance / blickwinkel/K. Wothe

Nach Timmy: Jetzt bangen Tierfreunde um Wal Hartwin.
Die Erinnerungen an den tragischen Tod von Buckelwal Timmy sind noch frisch. Nun sorgt ein weiterer Wal für große Unruhe. Hartwin wurde bereits mehrfach nahe Dänemark gesichtet und bewegt sich offenbar immer weiter in Richtung Ostsee.

Angst vor neuem Wal-Drama

Erste Sichtungen gab es vor der britischen Küste bei South Shields. Später wurde der Buckelwal auch vor den Niederlanden und Dänemark entdeckt. Besonders brisant: Zuletzt soll sich Hartwin in der dänischen Meerenge Lillebælt aufgehalten haben.
Damit befindet sich das Tier in einem Gebiet, das Beobachter als problematisch einstufen. Die Sorge wächst, dass der Wal noch weiter in die Ostsee vordringen könnte. Genau dort endete für Timmy die Reise tragisch.

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Tierschützer schlagen Alarm

Die Organisation „Stranded No More“ verfolgt Hartwins Route nach eigenen Angaben genau. Auf Social Media warnen die Tierschützer vor einer möglichen Notsituation.

Demnach befinde sich der Buckelwal in einem gefährlichen Gebiet. Sollte er weiter in die Ostsee schwimmen, könnte sich seine Lage verschärfen. Die Aktivisten befürchten, dass Deutschland schon bald erneut mit einem gestrandeten Wal konfrontiert werden könnte.

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Berichte über gesundheitliche Probleme

Zusätzliche Sorgen bereiten Beobachtungen zum Gesundheitszustand des Tieres. Mehrfach wurde berichtet, dass Hartwin geschwächt wirke. Zudem gibt es Hinweise auf mögliche Hautprobleme oder eine Infektion. Tierschützer fordern deshalb schnelle Hilfe. Sie sind überzeugt, dass der Wal Unterstützung benötigt und möglichst aus dem Gebiet herausgeleitet werden sollte.

Große Anteilnahme im Netz

In sozialen Netzwerken verfolgen viele Menschen Hartwins Reise mit wachsender Nervosität. Zahlreiche Nutzer äußern ihre Sorge und hoffen, dass sich die Geschichte von Timmy nicht wiederholt.

Einige fordern ein schnelleres Eingreifen der zuständigen Stellen. Andere wünschen sich vor allem eines: dass Hartwin rechtzeitig den Weg zurück in sichere Gewässer findet. (ppe)

Verwendete Quellen: Berliner-Kurier.de