Alle Infos in unserem Live-TickerDie Eifel brennt, Ascheregen über Hürtgenwald! Notunterkunft für Betroffene wird verlegt

Feuerwalze rollt unaufhörlich auf Ort zu!
Seit Donnerstag brennt es in der Eifel, am Freitagmorgen sind es schon 300 Hektar. Das Feuer in der nordrhein-westfälischen Gemeinde Hürtgenwald (Kreis Düren) rückt immer näher an Wohngebiete heran. Alle Entwicklungen lest ihr in unserem Live-Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Johanna Kroke

Ascheregen in Hürtgenwald – Notunterkunft verlegt

Zwei Anlaufstellen für Anwohner des Waldbrandes in Hürtgenwald müssen verlegt werden. Die Notunterkunft in der Hürtgenwald-Straß wird nach Düren in eine Förderschule verlegt. Ebenso die zweite Anlaufstelle, die bisher in einem nahen Sport- und Schützenheim im selben Ortsteil eingerichtet war. Betroffene würden dorthin gebracht.
Der Grund: In Straß soll es mittlerweile Asche runterregnen,  sagte Feuerwehrsprecher Peter Berndgen. Auch die Rauchentwicklung sei derzeit stark.  
Johanna Werning

Nur noch 200 Meter entfernt! Feuer rückt in Richtung von altem Munitionslager

Das Feuer bewegt sich weiter auf den Ortsteil Gey zu und ist nur noch rund 200 Meter von der Ortschaft entfernt. Das berichtet der WDR nach Angaben einer Pressesprecherin des Kreises Düren. Die Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung seien nun besonders auf Unterstützung aus der Luft angewiesen.

„Die aktuelle Situation sieht so aus, dass wir gestern drei Brände hatten. Zwei haben wir in den Griff bekommen, einer hat sich in der Nacht leider noch weiter ausgebreitet Richtung Gey und auch Richtung des alten Munitionslagers in Düren“, so Stephan Cranen, Bürgermeister der Gemeinde Hürtgenwald beim WDR. „Deswegen mussten wir Gey vorsichtshalber evakuieren. Wir hoffen aber jetzt, das in den Griff zu bekommen. Wir wollten kein Risiko eingehen. Wir haben die Entscheidung zur Evakuierung gemeinsam um 3 Uhr heute Morgen getroffen, denn Sicherheit geht über alles.“
Jacqueline Vetten

„Wir sind noch lange nicht durch"  - Löscharbeiten werden noch Tage dauern

 
Die Lage beim großen Waldbrand bei Hürtgenwald in der Eifel in Nordrhein-Westfalen stabilisiert sich nach Angaben der örtlichen Behörden. Zusätzliche Evakuierungen seien nach seiner Einschätzung „erstmal" nicht nötig, sagte der Dürener Landrat Ralf Nolten am Freitag vor Journalisten vor Ort. Das gelte auf jeden Fall, so lange der Wind nicht auffrische. Das Brandgeschehen beschränke sich auf den am Vortag betroffenen Bereich.
Laut Nolten kommt es inzwischen vor allem darauf an, das Feuer entlang der Flanken einzudämmen und heiße Glutnester im Boden zu bekämpfen. Im zentralen Bereich des Feuers sei alles  „heruntergebrannt", sagte er. Der Einsatz werde aber noch dauern.  „Wir sind noch lange nicht durch." 
Jacqueline Vetten

Dürener sollen geschlossene Räume aufsuchen

 
Die Bewohner mehrerer Stadtteile Dürens sollen sofort geschlossene Räume aufsuchen. Wegen der Brandes im Hürtgenwald komme es zu Rauchniederschlag, teilt der Kreis Düren mit. Gesundheitliche Beeinträchtigungen könnten nicht ausgeschlossen werden. Die Aufforderung gilt für die Stadtteile Gürzenich, Derichsweiler, Rölsdorf, Birgel, Lendersdorf, Konzendorf, Echtz, Mariaweiler, Merken und Berzbuir.

 

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Seit Donnerstagnachmittag stehen in der Gemeinde Hürtgenwald im nordrhein-westfälischen Kreis Düren inzwischen etwa 30 Hektar Wald in Flammen. Die Lage hat sich in der Nacht zum Freitag (14. August) deutlich verschärft: Das Feuer rückte auf wenige hundert Meter an den Ortsteil Gey heran. Gut 1.800 Menschen mussten deshalb bereits ihre Häuser verlassen.