Alle Infos in unserem Hitze-TickerWaldbrände toben in Griechenland – Hunderte Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen

Waldbrand nahe des Dorfes Agios Nektarios
Im Kampf gegen die Feuerwehr werden auch Löschhubschrauber eingesetzt
Reuters/Stelios Misinas
von Philipp Petersdorff, Sebastian Fuhrmann, Anke Jonschker, Johanna Kroke, Thorsten Berger, Camilla Koziol, Fabian Klein, Martina Lewinski, Svenja Hoffmann, Roger Saha, Jana Kerzmann und Jan Luhrenberg

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Wichtige Updates
Lea Haberbosch

Waldbrände toben in Griechenland  –  Hunderte Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen

Die griechische Feuerwehr kämpft weiter gegen einen großflächigen Waldbrand westlich von Athen. Hunderte Einsatzkräfte waren die ganze Nacht am Kithairon-Gebirge vor Ort, unterstützt von Militärfahrzeugen, Freiwilligen und schwerem Gerät. Mit Tagesanbruch nahmen Löschflugzeuge und Hubschrauber ihre Einsätze wieder auf, wie der staatliche Rundfunk ERT berichtete.
 
Die Flammen breiteten sich wegen starker Winde zeitweilig mit hoher Geschwindigkeit aus. Besonders betroffen sind die Gebiete Veniza und Psatha. Nach Angaben der Einsatzkräfte bewegt sich das Feuer weiter in Richtung Osten und liegt nur noch wenige Kilometer von der Stadt Megara entfernt, rund 50 Kilometer westlich der griechischen Hauptstadt. Ein Sprecher der Feuerwehr teilte mit, dass bislang landesweit 13 Menschen wegen fahrlässiger Brandstiftung festgenommen worden seien. 

Nach offiziellen Angaben kämpfen mindestens 500 Feuerwehrleute gegen die Flammen, darunter auch Einsatzkräfte aus Rumänien und Frankreich. Auch auf der Insel Kefalonia wütet ein großer Waldbrand. Dort seien bislang jedoch keine Ortschaften unmittelbar bedroht, berichtete ERT. Die Waldbrände auf Kreta sollen nach Berichten örtlicher Medien größtenteils gelöscht sein. 

Mehrere Ortschaften wurden über das Warnsystem 112 zur Evakuierung aufgefordert. Medien berichten von bis zu 200 zerstörten Häusern, eine offizielle Bestätigung dieser Zahl liegt allerdings bisher nicht vor. Nach einer Schätzung eines Meteorologen, die das Nachrichtenportal Protothema veröffentlichte, wurden im Nordwesten und Westen der Region Athen bislang rund 10.000 Hektar Land durch die aktuellen Brände zerstört. 
In Griechenland kämpft die Feuerwehr an mehreren Orten wie hier nahe dem Dorf Agios Nektarios gegen Waldbrände.
In Griechenland kämpft die Feuerwehr an mehreren Orten wie hier nahe dem Dorf Agios Nektarios gegen Waldbrände. Reuters
Sebastian Fuhrmann

Noch nie war der Rhein so leer

Das Niedrigwasser des Rheins hat in Nordrhein-Westfalen an der ersten Stelle einen historischen Tiefpunkt erreicht. Am Rhein-Pegel Köln wurde am Morgen 68 Zentimetern gemessen.
Das ist ein Zentimeter weniger als der bisherige Rekord-Tiefstand dieses Pegels vom 23. Oktober 2018, wie aus den Daten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein hervorgeht. Im weiteren Tagesverlauf soll das Wasser laut Prognose aber wieder etwas steigen. 
In Duisburg-Ruhrort sank der Pegelstand zum ersten Mal wieder auf sein bisheriges historisches Tief von 153 Zentimetern. Unterschritten werden soll er entgegen vorherigen Erwartungen aber nun nicht mehr. 
Sebastian Fuhrmann

Vier Feuerwehrleute bei Waldbrand in der Oberpfalz verletzt

Beim Löschen eines Waldbrandes in Freudenberg in der Oberpfalz sind vier Einsatzkräfte der Feuerwehr verletzt worden. Das teilte das Landratsamt Amberg-Sulzbach mit. Der Brand, der am Freitagabend bei Freudenberg ausgebrochen war, ist demnach unter Kontrolle. Das Feuer erstreckt sich den Angaben nach über rund 5,7 Hektar und breitet sich aktuell nicht weiter aus. Die Löscharbeiten dauern an. 

 
Sebastian Fuhrmann

Gefahr von Gewittern bleibt

Die Gefahr von Gewittern in Deutschland ist nach den Unwettern in der Nacht nicht gebannt. "Heute von der Mitte bis in den Osten gebietsweise kräftiger gewittriger Regen", schrieb der Deutsche Wetterdienst in seiner am Morgen aktualisierten Vorhersage. "In Baden-Württemberg und in Bayern besonders südlich der Donau Quellwolken und teils kräftige Gewitter."
Für den frühen Vormittag sagten die Meteorologen starke Gewitter in einem schmalen Streifen von Thüringen über Sachsen-Anhalt nach Brandenburg voraus. Dabei könnten Regenmengen von bis zu 20 Liter auf den Quadratmeter fallen. In weiten Teilen Deutschlands soll der Samstag überwiegend heiter und vielfach trocken werden: 20 bis 26 Grad in der Nordhälfte, sonst 25 bis 31 Grad.
In mehreren Gegenden Deutschlands gingen in der Nacht zum Samstag schwere Gewitter nieder. In Sachsen gab es einen Toten, drei Schwerverletzte und zehn weitere Verletzte bei einem Unwetter in der Sächsischen Schweiz. Einsätze der Feuerwehr gab es unter anderem auch in Stuttgart und Hamburg. 

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