Alle Infos in unserem Hitze-TickerMann bei Unwetter von Baum erschlagen – Sächsische Schweiz wegen Lebensgefahr gesperrt

31.07.2026, Sachsen, Rathen: Einssatzkräfte stehen im Bereich der Felsenbühne Rathen. Bei einem Unwetter in Sachsen ist ein Mann ums Leben gekommen. Er sei in Rathen von einem umgestürzten Baum erschlagen worden, sagte ein Polizeisprecher. Weitere Details waren zunächst unklar.
Das Unglück passierte ganz in der Nähe der Felsenbühne Rathen.
Jonas Schubert/xcitepress/dpa
von Philipp Petersdorff, Sebastian Fuhrmann, Anke Jonschker, Johanna Kroke, Thorsten Berger, Camilla Koziol, Fabian Klein, Martina Lewinski, Svenja Hoffmann, Roger Saha, Jana Kerzmann und Jan Luhrenberg

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Wichtige Updates
Sebastian Fuhrmann

Sächsische Schweiz gesperrt: Lebensgefahr durch Sturmschäden


Nach dem schweren Unwetter mit einem Toten und drei Schwerverletzten ist der Nationalpark Sächsische Schweiz für Besucher gesperrt. Dies betrifft die Gebiete zwischen der Bastei, Rathen, Hohnstein und dem Polenztal, wie der Staatsbetrieb Sachsenforst mitteilte. Es besteht demnach akute Lebensgefahr durch Sturmschäden. 
Ein massiver Windbruch hatte am Amselsee und an den bekannten Schwedenlöchern nahe der Bastei laut der Leitstelle Dresden dafür gesorgt, dass Bäume umstürzten. Das Unglück ereignete sich nahe der Felsenbühne. Ein Baum begrub demnach einen 28-jährigen Mann unter sich. Zehn Menschen seien ambulant versorgt und 40 Menschen seien evakuiert worden.
Die Einsatzkräfte nehmen den Angaben zufolge ab 8 Uhr am Samstagvormittag ihre Arbeit wieder auf. 
Sebastian Fuhrmann

Gefahr von Gewittern bleibt

Die Gefahr von Gewittern in Deutschland ist nach den Unwettern in der Nacht nicht gebannt. "Heute von der Mitte bis in den Osten gebietsweise kräftiger gewittriger Regen", schrieb der Deutsche Wetterdienst in seiner am Morgen aktualisierten Vorhersage. "In Baden-Württemberg und in Bayern besonders südlich der Donau Quellwolken und teils kräftige Gewitter."
Für den frühen Vormittag sagten die Meteorologen starke Gewitter in einem schmalen Streifen von Thüringen über Sachsen-Anhalt nach Brandenburg voraus. Dabei könnten Regenmengen von bis zu 20 Liter auf den Quadratmeter fallen. In weiten Teilen Deutschlands soll der Samstag überwiegend heiter und vielfach trocken werden: 20 bis 26 Grad in der Nordhälfte, sonst 25 bis 31 Grad.
In mehreren Gegenden Deutschlands gingen in der Nacht zum Samstag schwere Gewitter nieder. In Sachsen gab es einen Toten, drei Schwerverletzte und zehn weitere Verletzte bei einem Unwetter in der Sächsischen Schweiz. Einsätze der Feuerwehr gab es unter anderem auch in Stuttgart und Hamburg. 
Sebastian Fuhrmann

Brände wüten in Griechenland

Bei starkem Wind breiten sich in Griechenland aktuell mehrere große Wald- und Buschbrände aus. Die größten Fronten liegen rund 60 Kilometer westlich von Athen entfernt, die gewaltigen Rauchwolken sind von der Hauptstadt aus deutlich zu sehen. 
Zuletzt wurden in den betroffenen Regionen am Morgen vorsorglich erneut mehrere Ortschaften evakuiert. In der Bucht des Ortes Porto Germeno wurden zwölf Menschen durch die Küstenwache vom Strand aus über das Meer gerettet, wie die Zeitung Kathimerini berichtete. Dort verbrannten auch mindestens zehn Häuser, wie der Sender Ertnews zeigte. 
Jan Luhrenberg

Von Baum erschlagen! Mann stirbt bei Unwetter in Sachsen

Bei einem schweren Unfall in Rathen in der Sächsischen Schweiz ist ein Mann ums Leben gekommen. Er sei nahe der Felsenbühne in Rathen von einem umgestürzten Baum getroffen worden, sagte ein Polizeisprecher. Drei weitere Menschen wurden schwer verletzt. 

Das Unglück hat sich wohl in einem Zugangsweg zur Felsenbühne ereignet. Die Einsatzkräfte vermuten, dass mehrere Menschen von Bäumen eingeschlossen waren. Nach Informationen von Tag24 wurde der 36-Jährige zunächst mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wo er später seinen Verletzungen erlag. 

Durch das Gewitter stürzten in der Nähe der Felsenbühne mehrere Bäume um. Aufgrund des Vorfalls sagte die Felsenbühne Rathen die für den Abend geplante Vorstellung „Der kleine Horrorladen“ ab.
 
Die Felsenbühne hat Platz für rund 2.000 Zuschauer. Sie zählt zu den größten Freilichttheatern Sachsens. Im Herzen des Nationalparks Sächsische Schweiz bilden hoch die aufragenden Felswände des Rathener Wehlgrundes die Kulisse für abwechslungsreiche Inszenierungen.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für weite Teile Sachsens vor starken Gewittern gewarnt. Dabei könne es unter anderem zu Blitzschlägen sowie umstürzenden Bäumen und herabfallenden Gegenständen kommen. Die Warnung galt auch für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, in dem Rathen liegt.

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