Kampfmittel-Experten durchsuchen FahrzeugPolizeieinsatz am Wacken Open Air – zwei Verdächtige nach Kontrolle auf Dienststelle

epi_1051494137_DPA BF_i3d5u4lshs-v1-ax-ms6144.jpg_Wacken Open Air.jpg
Für das Heavy-Metal-Festival und seine Besucher besteht laut Polizei keine Gefahr. (Symbolbild)
Frank Molter/dpa

Aufruhr am Rande des Heavy-Metal-Festivals!
Die Polizei hat am zweiten Abend des Wacken Open Air nach einer Kontrolle nach zwei Verdächtigen gesucht. Außerhalb des Geländes wurde ein Fahrzeug mit einem Gegenstand kontrolliert, heißt es von den Behörden. Eine Gefahr für das Festival oder seine Besucher bestehe aber nicht.

Fahndung nach zwei Verdächtigen

Das Festival ist am Donnerstagabend (30. Juli) in vollem Gange. Tausende Metal-Fans aus aller Welt strömen in den kleinen Ort Wacken in Schleswig-Holstein. Die allgemeine Sicherheitslage rund um die Großveranstaltung hat die Polizei genau im Blick – auch abseits des Geländes.

Lese-Tipp: Wacken-Hochzeit zwischen Bier und Headbanging

Am Abend sorgte ein Polizeieinsatz am Rande des Festivals für Aufruhr. Experten für Kampfmittel untersuchen einen verdächtigen Gegenstand in einem Fahrzeug. Gesucht werden zunächst außerdem zwei verdächtige Menschen. Sie werden später außerhalb des Festivalgeländes angetroffen, kontrolliert und auf eine Polizeidienststelle gebracht.

Polizei gibt Entwarnung: „Keine Gefahr”

Eine Gefahr für das Festival oder seine Besucher gebe es nicht, teilt die Polizei mit. Nach der Kontrolle des Fahrzeugs gaben die Einsatzkräfte noch am Abend Entwarnung: „Eine vorsorgliche Überprüfung eines Fahrzeugs ergab keine Gefahr.” Weitere Einzelheiten nannte die Polizei zunächst aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Die Ermittlungen dauern an, wie es hieß.

Lese-Tipp: Bei diesen Metal-Bands singt Daniel Günther (CDU) mit

Das W:O:A gilt als größtes Heavy-Metal-Festival der Welt und ist mit 85.000 Besuchern auch in diesem Jahr ausverkauft. Während der Großveranstaltung richte die Polizei deshalb besondere Aufmerksamkeit auf verdächtige Personen,  Fahrzeuge und Gegenstände, erklärte Björn Gustke, Pressesprecher der Polizeidirektion Itzehoe, in der Mitteilung. (okr)

Verwendete Quellen: dpa, Polizei