Polizei warnt vor Fake-SpendenaufrufenBetrüger wollen durch Bluttat in Aschaffenburg Kohle machen

Nach tödlichem Angriff in einem Park in Aschaffenburg sieht die FDP den Kanzler in der Pflicht.
Die Polizei warnt vor Fake-Spendenaufrufen (Symbolbild).
Daniel Löb/dpa

DAS macht einfach nur fassungslos!
In Aschaffenburg soll ein Mann eine Kindergartengruppe angegriffen haben. Unter anderem stirbt der kleine Yannis (2). Ein weiteres Mädchen wird schwer verletzt. Während sich die Angehörigen noch immer in Schock befinden, nutzen Kriminelle offenbar die Hilfsbereitschaft anderer aus! Unter anderem mit gefälschten Spendenaufrufen.

Nach Bluttat in Aschaffenburg – Polizei warnt vor Fake-Spendenaufruf

Nach dem tödlichen Angriff auf eine Kindergartengruppe warnt die Polizei hilfsbereite Menschen vor falschen Spendenkonten für Angehörige der Opfer. Bei der Kriminalpolizei gingen Hinweise auf gefälschte Spendenaufrufe in den sozialen Medien ein, teilte das Polizeipräsidium Unterfranken mit. Man prüfe, ob es sich um illegale Aktionen handle.

„Spenden Sie nur an bekannte Organisationen und rechnen Sie bei Online-Auftritten stets damit, dass diese täuschend echt nachgeahmt werden können“, warnte die Polizei. Die Stadt Aschaffenburg hat inzwischen selbst ein offizielles Spendenkonto für Angehörige der Opfer auf ihrer Internetseite bekanntgegeben.

Lese-Tipp: Yannis (2) stirbt bei Horrortat von Aschaffenburg

Video-Tipp: Betrüger erstellen Fake-Spendenaufruf mit Melinas Bildern

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Betrüger klauen Fotos der krebskranken Melina (8) und ergaunern 800 Euro

Leider ist so ein Vorgehen kein Einzelfall! Immer wieder nutzen Betrüger die Not anderer aus. So wurde beispielsweise das Foto der krebskranken Melina (8) für so eine Fake-Kampagne missbraucht. Die Familie geht sofort zur Polizei und inzwischen wurde die Seite gelöscht. 800 Euro sollen die Betrüger trotzdem schon mit Melinas Fotos gesammelt haben. Sollten sie von der Polizei überführt werden, drohen ihnen Haftstrafen von bis zu zehn Jahren.

RTL-Sondersendung: Tödlicher Messerangriff in Aschenburg – was muss sich jetzt ändern?

RTL Aktuell sendet am Donnerstag (23. Januar) von 20:15 bis 20:30 Uhr eine Sondersendung zum Messerangriff in Aschaffenburg. Wir fassen den Tag und den Stand der Ermittlungen zusammen. Außerdem schalten wir zu Politikern und sprechen mit Experten, um die Frage zu klären, ob die Behörden (vorhandene) Gesetze konsequenter umsetzten müssten, oder ob die Politik nachjustieren sollte. (jow/dpa)