Drama vor TraumkulisseTouristen plötzlich hilflos gestrandet – weil sie dieses Foto wollen!

Gefährliche Rettungsaktion statt perfektem Schnappschuss!
Drei Touristen steigen an der Küste des US-Bundesstaates Oregon zu einem abgelegenen Strand hinunter. Während sie Fotos machen, kommt plötzlich die Flut – und schneidet ihnen den einzigen Rückweg ab.
Touristen senden Notruf vom Strand
Für ihr spektakuläres Foto nehmen die drei Urlauber einiges auf sich. Ihr Ziel ist der abgelegene Lost Boy Beach im Tillamook County. Um dorthin zu gelangen, müssen Besucher laut OregonLive zunächst einen steilen Pfad über scharfkantige Felsen hinabsteigen und anschließend durch eine zum Meer hin offene Höhle laufen.
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Was die Gruppe offenbar nicht bedacht hat: Mit steigender Flut wird genau dieser Weg unpassierbar. Gegen 15.45 Uhr am Mittwoch (16. September) sitzen die drei plötzlich am Strand fest. Handyempfang gibt es dort nicht. Einer der Touristen schafft es schließlich, über eine Satellitenverbindung einen Notruf abzusetzen.

Die Feuerwehr rückt aus und lässt zunächst eine Drohne über das schwer zugängliche Gebiet fliegen. Auf den Aufnahmen entdecken die Retter die drei Urlauber auf dem letzten noch trockenen Stück des Strandes. Um auf sich aufmerksam zu machen, haben sie aus Ästen ein großes „SOS“ gelegt.
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Feuerwehrchef warnt vor gefährlichen Ausflügen
Für die Einsatzkräfte beginnt eine riskante Rettungsaktion. Entlang der wenigen noch nicht überspülten Stellen kämpfen sie sich zu den Eingeschlossenen vor. Als die Feuerwehrleute die drei schließlich erreichen, sind die Touristen bereits kalt und völlig durchnässt. Aus Sorge vor einer Unterkühlung statten die Retter sie mit Schwimmwesten aus und führen sie durch das Wasser zurück. Bis auf einige blaue Flecken bleiben alle laut OregonLive unverletzt.
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Feuerwehrchef Jeff McBrayer nimmt den Vorfall zum Anlass für eine eindringliche Warnung. Wer abgelegene Strände an Oregons Küste besucht, sollte sich vorher unbedingt über Ebbe und Flut informieren – beispielsweise bei Einheimischen oder über eine Gezeiten-App. Denn eine Rettung ist an Orten wie Lost Boy Beach keineswegs garantiert, erklärt er der Zeitung. „Wenn Menschen dort festsitzen, können wir sie möglicherweise nicht erreichen.“
Verwendete Quellen: OregonLive, NewYorkPost


